Susi

Technische Daten Suzuki GS500E Slingshot
Zylinderzahl, Bauart 2
Hubraum 487 ccm
Ventile pro Zylinder 2
Leistung46
Max. Drehmoment 39 Nm bei 7.800 U/Min.
Getriebe 6-Gang
Sekundärantriebsart Kette
Gewicht, fahrfertig und vollgetankt 188 kg
Tankinhalt 17 Liter
Höchstgeschwindigkeit ca. 175 km/h

und mal wieder Spanien :)

Tag 1:

Um 12:20 Uhr startete unser Urlaub.
Mit dem Auto zum Bahnhof Mühlheim und weiter mit der S 9 direkt zum Flughafen Frankfurt / Main.

Mit der Skybahn zum Terminal 2 … da hieß es warten, da das Gate noch nicht fest stand. Sobald das Gate feststand, direkt auf den Weg gemacht … Überraschung, die anderen checkten schon ein ? woher die die Info hatten wo sie hin müssen k. A.

Also nach einer kleinen halben Ewigkeit mit dem Bus kammen wir endlich beim Flugzeug an.
Wir waren die letzten, die im Flugzeug eincheckten und was für eine Überraschung – wir mussten sogar noch eine Stunde warten bis der Flug endlich startete. Da es keinerlei Infos gab, saßen wir einfach nur blöd da und waren genervt. Gott sei Dank ging es aber dann los und zum Glück gibt es heutzutage Netflix & Co. mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.

Murphys Gesetzt hatte mal wieder zugeschlagen und so gaben nach kurzer Zeit Hasis Kopfhörer den Geist auf – naja Alicante ist jetzt kein Langstreckenflug also konnte ich mich auch damit arrangieren.
Nach etwa 2 Stunden reiner Flugzeit kamen wir in Alicante an und es ging wie so oft direkt ans Kofferband um unser Gepäck entgegenzunehmen.
Rein in das nächste Taxi und ab Richtung Unterkunft. Gegen 20 Uhr, also mit 1 Stunde Verspätung kamen wir an unserem Kurzzeitdomizil an – kurze Wohnungsübergabe mit Javier, dem Vermieter gemacht.

Da der Tag schon recht weit fortgeschritten war, ging es an die Frage: „Was essen wir heute zu Abend ?“ … und eins war klar … wir wollten was gescheites im Bauch haben 🙂

Also zogen wir los auf Beutesuche, die wir auch nach einem kurzen Spaziergang erspähten … ein echt kleines Restaurant, prall gefüllt aber mit sehr Ansprechender Karte zu sehr humanen Preisen.
Uns beide hat auf der Karte sofort das angebotene T-Bone Steak angesprochen und wir bestellten dieses … bitte 1x mit Schnorrerteller – und diese Entscheidung war auch gut so …
Es kam ein Stück Fleisch an den Tisch, das nicht besser sein konnte – serviert auf einer heissen Platte, wo das Prachtstück noch etwas nachziehen konnte. So hatte man den Luxus sich entscheiden zu können … entweder man mag das Steak Medium oder durchgebraten. Ich habe so etwas noch nie gesehen und geschmacklich war es einfach nur traumhaft.
Nachdem wir das Mahl voll und ganz genossen hatten entschlossen wir uns, noch mit unseren vollen Bäuchen an der Promenade entlang zu spazieren und etwas das Nachtleben zu genießen.

Kurze Zeit später entdeckten wir noch einen Laden mit Frozen Joghurt, in dem man sich nicht nur seine Toppings aussuchen konnte, sondern auch die Joghurtsorte, sowie auch die Menge selbst wählen … es kam wie es kommen musste und die Augen waren mal wieder viel größer als der Magen 😉

Nachdem wir das Nachtleben noch etwas genossen haben, ging es dann gegen Mitternacht langsam ins Bettchen.

Tag 2:

Am zweiten Tag haben wir erstmal ordentlich ausgeschlafen und es ging um kurz vor 8 erstmal Richtung Küche um den morgendlichen Kaffee aufzusetzen.
Nach einer Tasse Kaffee und einer kleinen Stärkung machten wir uns auf den Weg zu einkaufen, schließlich kann man sich ja nicht nur von Restaurants ernähren 🙂

ähm STOP … ganz falsch !!! 😉

Wir liefen die Straße runter an dem Hotel vorbei, wo Christine mit ihren Mädels im August sein wird und suchten einen etwas größeren Supermarkt. Nach einer grühlten Ewigkeit fanden wir einen – gut sortiert und aufgeräumt. Jetzt hieß es Großeinkauf … Kaffee und was wir sonst noch so für die Woche brauchten zu besorgen.
Auf dem Rückweg gingen wir noch bei einem Tante-Emma-Laden rein, da dieser strategisch gut gelegen war um schwere Sachen mitzunehmen … Wasser, ne Cola, Obst usw.

So langsam bekamen wir beide richtig Hunger und wir beschlossen unsere Tasche für den Strand zu packen und direkt an der Promenade zu Frühstücken.

Kurzerhand mieteten wir uns am Strand eine kleine „Hütte“ und genossen den Nachmittag bei doch recht frischen Wassertemperaturen am Strand und ließen uns von der Sonne braten 😉

Als gegen Abend dann doch ein paar Regenwolken auftauchten, beschlossen wir unsere „Hütte“ zu verlassen und nach einer erfrischenden Dusche in unserer FEWO die Stadt Alicante zu Fuß unsicher zu machen.

Die Kamera eingepackt gingen wir wie die typischen Touris durch Alicante auf der Suche nach neuen Fotomotiven, welche nicht lange auf sich warten ließen. In einer kleinen süßen Straße fanden wir Pilze, die an Alice im Wunderland erinnern 🙂

Da Christine meine Fremdenführerin ist und sie sich mit Alicante schon im Vorfeld etwas auseinander gesetzt hatte, schließlich war sie im Sommer zuvor schon mal da, ging es danach ins Corte Ingles, ein riesiges Kaufhaus.

Da mit unseren Füßen noch alles in Ordnung war, entschlossen wir uns ein Brot zu kaufen, damit wir heute nicht an die Öffnungszeiten der Restaurants gebunden sind. Wir schlenderten so durch die Gegend und haben einen echt hübschen Markt entdeckt und dabei auch festgestellt, dass der Supermarkt, bei dem wir am gestrigen Tag waren, eigentlich um die Ecke gelegen ist 😉

Danach ging es dann langsam Richtung FeWo, wo wir den Abend auf unserem Balkon mit lokalen Köstlichkeiten ausklingen ließen.

Ach und bevor ich es vergesse … auf dem Weg zur FeWo entschlossen wir uns bei Sixt reinzuschneien und uns für Mittwoch ein Auto zu mieten.

Tag 3:

Morgens nach dem Frühstückskaffee ging es auch schon los in Richtung Markthalle. Leider war der Besuch dieser nicht wirklich erwartungserfüllend. An sich dachten wir, dass man die Markthalle mit der in Barcelona vergleichen kann … ok vielleicht nicht so groß aber ansonsten schon ähnlich. Aber sehr weit gefehlt – in dieser Markthalle stand die Luft und es stank sehr nach allem möglichen. Desweiteren waren die Stände selbst bei weitem nicht so aufgeräumt und auch nicht so schön angerichtet und die Lebensmittel nicht so schön drapiert wie in Barcelona. Jetzt könnte manch einer sagen: „Ja, Barcelona ist eine Weltstadt und viel größer usw.“ … aber ganz ehrlich … was hat das mit Sauberkeit, Hygiene oder gar mit dem Duft zu tun ? Genau … nichts, so wie wir denken!

Nichts desto trotz haben wir uns davon nicht den Tag vermiesen lassen und wir besorgten uns ein paar Kleinigkeiten im Supermarkt um die Ecke, gingen bei unserem Café ein Tomatenbrot frühstücken und entschlossen uns einen Teil des Tages bei traumhaftem Wetter am Strand zu verbringen.

Da die Sonne am heutigen Tag meinte Überstunden zu machen, haben wir uns entschlossen auch mal ins Wasser zu gehen – und oh was ein Wunder, das Meerwasser war eine herrliche Abkühlung 🙂

Gegen Abend und nach einem lecker Kaffee und einem Stückchen Kuchen machten wir uns auf den Weg zur Burg Santa Barbara, von der man, wie auf den Fotos zu sehen einen wunderschönen Ausblick auf ganz Alicante hat. Hier hat sich die Stadt Alicante auch was gedacht, denn hoch zu der Burg fährt auch ein Fahrstuhl. Dieser muss zwar bezahlt werden (€ 2,70 p.P.), allerdings ist er bei sommerlichen Temperaturen definitiv zu empfehlen 😉
Da der Weg hinab doch meistens einfacher wie hinauf ist, nutzten wir den Rundweg hinab um noch etwas die Aussicht zu genießen.

Dabei hielten wir ausschau nach einer kleinen Tapas Bar, denn wir sind ja in Spanien … und was ist ein Urlaub in Spanien ohne Tapas ? Richtig … nichts ! 🙂

Gesucht, gefunden … um kurz nach 9 aßen wir ein paar Tapas (Kroketten mit Steinpilzen, Kroketten mit Schinken gefüllt, ein Stückchen Omlett und ein paar Patatas Bravas).
Noch ein kurzer Spaziergang über die Promenade, an dem sehr leckeren Frozen Joghurt vorbei und es zog uns langsam ins Bettchen.

Tag 4:

Um 06:30 Uhr klingelte der Wecker und nach einem kleinen Käffchen ging es dann auch schon los … heute war nähmlich Mittwoch und wer sich recht erinnert hatten wir uns für heute bei Sixt ein Auto gemietet. Also ab in die Filiale, Opel Mokka geschnappt und los ging es in Richtung Valencia. Erst stellten wir das Navi so ein, dass Mautstraßen vermieden werden, allerdings haben wir ziemlich schnell festgestellt, dass das keine gute Idee war … also wieder schnellste Route und hoch auf die Mautstraße, die in Spanien extrem gut ausgebaut ist. Noch auf dem Hinweg entschlossen wir uns auf jeden Fall die Route am Meer entlang zu nehmen, da wir ja nicht nur Kilometer machen wollen, sondern auch was von der Gegend sehen.

Unser Ziel war direkt die Stadt der Wissenschaften, alleine schon weil wir ein paar Fotos von dem Gebäude an sich machen wollten. Da wir aber schon kurz vorm verhungern waren, liefen wir erstmal durch den Park, rüber zum Corte Ingles, in der Hoffnung, das wir dort etwas essbares finden würden … essbares fanden wir schon, allerdings waren die Preise mehr als abschreckend 🙂 also wieder raus aus dem Corte Ingles und gegenüber ins Aqua, eine Shoppingmall in der wir auch prompt humanere Preise entdeckten 😉 Es gab dann ein Cola und ein Focaccia – und es war um weiten günstiger als im Corte Ingles 😉

Da wir uns noch mehr in Valencia anschauen wollten, hatten wir uns überlegt, das Auto stehen zu lassen und mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln die Stadt zu erkunden. Da unsere schon geplante Rücktour allerdings mindestens 4 Stunden in Anspruch nehmen würde, haben wir uns kruzerhand entschlossen, zurück in die Stadt der Wissenschaften zu gehen und dort das Museum zu besuchen.

An sich ist das Museum recht interessant von der Thematik her, als wir dort waren ging es u.a. um den Mars und wie man diesen besiedeln könnte. Des weiteren gab es einen Nachbau des Flugzeug der Gebrüder Wright und einen Deckenhohen DNA-Strang zu sehen. Alles wie gesagt recht interessant … und dann kam man als Besucher ins Obergeschoss in eine Art „Mitmachmuseum“ und da müssen wir sagen, dass wir beide sehr enttäuscht waren, da die meisten Sachen entweder außer Betrieb oder schlicht und einfach kaputt waren.

Wir verließen das Museum und entdeckten bem hinausgehen noch einen kleinen Park, den wir uns noch vor der gemütlichen Heimfahrt anschauten.

Der Plan am Wasser entlang Richtung Alicante zu fahren schlug leider auch fehl … entweder das Meer war viel zu weit von der Straße weg oder zwischen Meer und Straße erhob sich so ein All-inklusive Bunker 🙁
Auf dem Rückweg sind wir dann auch durch Benidorm gekommen, dass mit seinen sehr vielen kleinen Läden sehr touristisch angehaucht ist und wer mag, sollte da auch wirklich einen Zwischenstop einplanen.

Auf dem weiteren Rückweg entschlossen wir uns im Plaza Mar 2 zum shoppen einen kleinen Zwischenstop zu machen … und tatsächlich haben wir doch die ein oder andere Kleinigkeit finden können 😉 Nichts desto trotz nutzten wir dabei auch die Gelegenheit, aßen was zu Abend und gaben dann gegen 21:30 Uhr den Mokka bei Sixt wieder ab.
Wie jeden Abend gab es dann noch einen kleinen Frozen Joghurt und es ging am Strand entlang Richtung Kurzzeitdomzil, wo wir den Abend auf dem Balkon ausklingen ließen.

Honda ST 1300 PanEuropean

Hallo erstmal 😉

Die Geschichte zu unserer „Pamela“ erwies sich als … sagen wir es mal, nicht gerade einfach 🙂 Von einem Arbeitskollegen, der selber begeisterter Motorradfahrer ist, bekam ich den Tip, dass ich mir doch mal die PanEuropean anschauen solle, da dies sicherlich für mich und meine Sozia das ideale Touren- und Reisemotorrad wäre.
Also ich daheim, den Laptop eingeschaltet und die gänigen Seite wie Ebay Kleinanzeigen, Mobile, Autoscout und was es da sonst noch so alles gibt gewälzt und nach einiger Zeit kam raus, das wohl eine Maschine recht nahe bei uns steht.
Also angerufen und Termin für den kommenden Samstag zum Probesitzen und Probefahren ausgemacht.

Leider ist dieser Plan aufgrund von technischen Problemen nicht aufgegangen und wir konnten die Pan erst kurze Zeit später Probefahren. Damit wir aber nicht völlig umsonst hingekommen sind, bot uns der Händler 2 andere Motorräder an, die wir gerne Probefahren könnten, was wir auch spontan angenommen haben. Es handelte sich hierbei um eine BMW K1200GT und um eine BMW K1600GT.

Am kommenden Wochenende war es soweit und die Probefahrt der Pan konnte in Angriff genommen werden. Die Maschine machte einen recht guten Eindruck und als wir eine kleine Runde Probe gefahren sind, stand für Christine fest, dass dieses Modell wohl unser nächstes werden könnte …

Was mir dabei nicht so gefiel war 1. der optische Zustand der Maschine 2. die Laufleistung und 3. der Preis den der Händler dafür haben wollte. Also schaute ich daheim dann nach einer Pan, die eher 1. in meinen Geldbeutel passte, sowie auch vom Zustand ansprechender war … nach einiger Zeit flatterte mir dann bei Mobile die passende Anzeige herbei. Akzeptabler Preis, super Zustand, wenig km gelaufen … einziger Wehrmutstropfen … die Maschine steht in Berlin 🙁

Da uns aber genau diese Pan so interessiert hat, habe ich dann spontan mit dem Verkäufer Kontakt aufgenommen und mit ihm noch ein paar Kleinigkeiten geklärt. Kurz darauf schauten wir, wie wir möglichst günstig nach Berlin kommen … und siehe da, es war mal wieder das Flugzeug, das die güstigste und verständlicherweise auch schnellste Weg um nach Berlin zu kommen.

Einen Tag später bekam ich von dem Verkäufer eine Kopie der Fahrzeugpapiere zugeschickt, denn schließlich, sollte ich diese Pan kaufen, benötigte ich für den Heimtransport ein Kennzeichen, da sie bei dem Verkäufer abgemeldet unterm Carport stand.

Am gleichen Tag noch die Flugtickets für den kommenden Sonntag gebucht und schon stand der Plan fest, dass wir den kommenden Sonntag uns ein Motorrad in Berlin anschauen werden.
Natürlich hatten wir beides bedacht … Sollten wir dieses Motorrad nicht kaufen, hätten wir mit einem Flixbus oder doch per Billigairline wieder zurück kommen können und hätten wir das Motorrad gekauft, dann wäre es eh klar, was passiert. 🙂

Besichtigungstermin war für 10:00 Uhr morgens ausgemacht und somit wäre alles super gewesen und wir hätten eine herrliche Einstiegstour mit unserem „neuen“ Motorrad gehabt …

Doch manchmal kommt es eben anders als man denkt !

Wir kamen morgens gegen 7:00 Uhr in Berlin mit unserem Flieger an und kurz drauf bekam ich eine Nachricht von dem Verkäufer, dass er aus irgendwelchen Gründen doch erst um 13:00 Uhr Zeit hätte … mir ist dabei fast der Kragen geplatzt, aber was willst du machen ? Jetzt sind wir schon früh morgens in Berlin. Also haben wir die Zeit totgeschlagen und uns eigentlich schon viel zu früh Richtung angegebene Adresse begeben. Wir mussten ein paar mal Umsteigen und sind wohl auch ab der nächstgelegenen U-Bahn Station eine Gefühlte Ewigkeit gelaufen, allerdings hatten wir dann die Möglichkeit in einem netten kleinen Restaurant zu Mittag zu essen … positiv denken war angesagt, denn ein Spaziergang bei sommerlichen Temperaturen in Motorradklamotten (Kevlarjeans inkl. Motorradjacke) und natürlich mit Handschuhen und Helm in der Hand ist absolut nicht zu empfehlen.

An der angegebenen Adresse angekommen stellten wir dann fest, dass an keiner der Klingeln der Nachname des Verkäufers stand 🙁 Also ihn direkt mal angerufen und gefragt was das soll … er würde uns abholen, dass diente seiner Sicherheit … aha … naja … wir waren ja nicht wegen ihm in Berlin sondern wegen dem Motorrad 🙂

Nach einiger Zeit kam er dann auch und brachte uns zu der Adresse wo dann die Pan stand.

Eine kurze Begutachtung und eine kurze Probefahrt später stand für mich fest – die wird gekauft … das Farbdesign etwas unkonventionell aber auffällig und technisch top in Ordnung … klar, die Reifen etwas älter, allerdings wollte ich die eh dann so schnell wie möglich wechseln lassen.

Also Nummernschild montiert und ab über die Bundesstraße nach Hause … so war zumindest der ursprüngliche Plan. Nach dem wir die neu errungene Pamela dann das erste Mal vollgetankt hatten ging es dann los … allerdings habe ich mich dann ziemlich schnell entschlossen doch die Autobahn zu nehmen, schließlich war es mittlerweile nach 15:00 Uhr an einem Sonntag, über 35 Grad heiß und wir hatten noch gute 600 km Wegstrecke bis nach Hause. Was ich allerdings vorher nicht wusste … die Pan kann ganz schön heiss werden 🙁 Mitunter auch ein Grund warum ich die Autobahn wählte, war dass ich mir gedacht habe, dass durch den Fahrtwind die Hitze von dem Motor sich in Grenzen halten würde … wie sich noch herausstellen wird, war dies ein Irrglaube.

Wie ja jeder weiss, ist jetzt eine Autobahnetappe nicht wirklich spannend oder interessant … nur so viel, erst hangelten wir uns bei brütender Hitze von Stau zu Stau, dann konnten wir Pamela etwas laufen lassen und gegen Abend als so langsam die Sonne unterging, wurde es doch wahnsinnig frisch auf dem Motorrad. Hier war natürlich die abgehende Hitze vom Motor recht hilfreich, allerdings kann ich von Fahrten in Kevlarjeans mit einer Fahrzeit über 1 Stunde, gerade im Sommer nur abraten ! Wenn ich weiss, ich bin länger als 1 Stunde mit Pamela unterwegs wird nur noch in Textilhose gefahren, denn sonst ist die abströhmende Hitze nicht zu ertragen. Ich selbst hatte nach der Tour von Berlin, die ja nachweislich wesentlich länger als 1 Stunde war … erhebliche Brandblasen an den Innenseiten der Oberschenkel 🙁 aber ich habe mittlerweise daraus gelernt 😉

Angehalten wurde eigentlich nur um was zu trinken oder mal aufs Klo zu gehen und dennoch haben wir das schöne Seligenstadt erst gegen 01:00 Uhr nachts wieder erblickt.

Als Fazit kann ich sagen: Ja, ich würde solch eine Aktion nochmal machen, allerdings nur alleine … ich bin zwar auf meine Sozia sehr stolz das sie das Ganze, auch wenn die Nerven teilweise sehr blank lagen, so mitgemacht hat. Ich weiss es war auch nicht gerade einfach für sie. Sei es das Warten in Berlin, die Hitze auf der Autobahn oder die Kälte umso später der Abend wurde.

Honda ST 1300 PanEuropean

Technische Daten Honda ST 1300 PanEuropean
Zylinderzahl, Bauart 4, V-Motor
Hubraum 1261
Leistung 126 PS
Max. Drehmoment 125 Nm bei 6.000 U/Min.
Getriebe 5-Gang
Sekundärantriebsart Kardan
Gewicht, fahrfertig und vollgetankt 326 kg
Tankinhalt 29 Liter
Höchstgeschwindigkeit über 200 km/h

Triumph Trophy SE



Diesmal stand ein gebrauchtes Motorrad auf dem Programm. Es handelte sich um eine 2013er Triumph Trophy SE. Da es an diesem Tage recht heiß werden sollte, beschlossen wir diese kleine Probefahrt recht früh morgens zu machen. Also vereinbarten wir einen Termin für 10 Uhr (früher macht der Händler nicht auf) und es ging dann auch nach einer Einweisung in sämtliche Funktionen der Maschine los. Wir fuhren von Rosbach v. d. Höhe Richtung Hessenpark. Auf dieser kleinen Runde konnte ich feststellen, dass dieser Tourer vollgepackt ist, mit allem was das Bikerherz begehrt … und noch viel mehr. Dazu gehörte u.a.

  • elektr. verstellbares Windschild
  • Griffheizung
  • Sitzheizung
  • Tempomat
  • Fahrmodis
  • Radio mit USB und Bluetooth
  • Traktionskontrolle & ABS
  • autom. Blinkerabschaltung
  • elektr. Fahrwerk

Da ich ja selbst einen 3-Zylinder Motor mein eigen nennen konnte, wusste ich, dass diese Maschine recht gut vom Fleck kommen müsste, allerdings finde ich im Nachhinein, dass man einen Yamaha Triple nicht mit einem Triumph Triple vergleichen kann. Die Trophy ist doch einiges schwerer wie meine Tracer, allerdings schiebt dieser 1.215ccm Motor nach vorne, als würde die Trophy keine 200kg wiegen.
Die Probefahrt war zwar sehr kurz, allerdings konnte ich auch feststellen, dass man mit dieser Maschine auch in ruhe cruisen kann und das ganz gemütlich und bequem … Scheibe hoch, Visier auf und Radio an. Oftmals habe ich dann, gerade bei Landstraßentempo ein wummern in den Ohren, doch hier Fehlanzeige. Es war hinter der Scheibe absolut Windstill, fast schon unheimlich wie gut diese Konstruktion funktioniert.

Am Hessenpark angekommen, nutzten wie die Gelegenheit auf dem leeren Parkplatz für ein paar Fotos und machten ein paar Rangierversuche und ich muss sagen, ja es ging aber man merkt das hohe Gewicht (315kg) des Motorrades definitiv beim rangieren.

Kurze Zeit später ging es dann wieder zurück nach Rosbach v. d. Höhe, allerdings diesmal etwas zügiger um mal die Kurveneigenschaften der Maschine zu „erfahren“. Und was soll ich sagen, wenn sie in Fahrt ist, verliert sie definitiv gefühlt ein paar kg und läuft sehr stabil durch die Kurve, was ich auch nicht anders erwartet habe.

Zur Sitzposition kann ich als Fahrer nur sagen, dass sie bei meinen knapp 1,90m sehr bequem ist, allerdings ist das immer von Fahrer zu Fahrer unterschiedlich. Über die Soziuseigenschaften wird euch sicherlich Christine aufklären, da ich nun mal kein Sozius bin  🙂

Wieder beim Händler angekommen, stellten wir die Trophy ab und was erspähten meine Augen da ?

Eine Triumph Tiger Explorer, welche auch auf unserer „Testliste“ stand … und sogar mit montierten Seitenkoffern und Topcase. Also versuchten wir auf der Tiger mal Platz zu nehmen … naja, was soll ich sagen … das Teil sieht von außen so riesig aus aber das Platznehmen stellte sich als etwas komplizierteres Unterfangen raus. Als erstes bin ich aufgestiegen und danach Christine … da aber die Soziusrasten um einiges höher als bei Martha sind klappte das nicht wirklich. Danach Rollentausch. Christine stieg als erstes auf, rutschte auf den Soziussitz hinter und dabei haben wir schon gemerkt … ohoh, für mich bleiben bis zum Tank vielleicht noch 15-20cm Platz. Somit hat sich also auch die „Große Tiger“ als Testkanidat und Nachfolger für Martha erledigt. Und ich war wirklich sehr überrascht, wie so der äußerliche Eindruck täuschen kann, denn ich dachte, dass wir beide da locker Platz haben. Naja, so geht es zum nächsten Kandidaten auf der Liste 🙂

Technische Daten Triumph Trophy SE
Zylinderzahl, Bauart 3, Wassergekühlter Dreizylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum 1215 ccm
Ventile pro Zylinder 4
Leistung 135 ps
Max. Drehmoment 120 NM bei 6.450 U/Min.
Getriebe 6-Gang Schaltgetriebe
Sekundärantriebsart Kardan
Gewicht, fahrfertig und vollgetankt 317 kg
Tankinhalt 26 Liter
Höchstgeschwindigkeit über 200 kmh

BMW K 1600 GT

Technische Daten BMW K 1600 GT
Zylinderzahl, Bauart 6, Reihe
Hubraum 1.649 ccm
Leistung 160 PS (118 kW)
Max. Drehmoment 175 Nm bei 5.250 U/min
Getriebe 6 Gang
Sekundärantriebsart Kardan
Gewicht, fahrfertig und vollgetankt 319 kg
Tankinhalt 26,5 l
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h

BMW K 1200 GT

Technische Daten BMW K 1200 GT (K44)
Zylinderzahl, Bauart 4, Reihe
Hubraum 1171 ccm
Leistung 112 kW (152 PS) bei 9.500 min−1
Max. Drehmoment 130 Nm bei 7.750 min−1
Getriebe 6 Gang
Sekundärantriebsart Kardan
Gewicht, fahrfertig und vollgetankt 305 kg
Tankinhalt 24 Liter
Höchstgeschwindigkeit 252 km/h

Time to say goodbye

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

nachdem wir uns schon etwas länger mit dem Gedanken rumgeschlagen haben uns eine Alternative zu Martha zu suchen, die eher zu uns passt war es nun am gestrigen Samstag (28.07.2018) soweit. Martha musste gehen. Wir hoffen ihr neuer Besitzer wird mit ihr genauso viel Spaß haben wie wir und ihn genauso treu begleiten, denn schließlich standen bei Verkauf knapp 33.000 km auf der Uhr und das ohne jegliche Probleme. Dabei sind wir nicht nur in Deutschland geblieben … es ging unter anderem in folgende Länder:

  • Tschechien
  • Österreich
  • 2x Slowenien
  • Kroatien
  • Italien
  • Schweiz
  • Belgien
  • Niederlande
  • Luxembourg
  • Frankreich

Wir haben zwar noch keinen wirklichen Nachfolger für Martha gefunden, aber es stehen doch ein paar Modelle zur Auswahl und wir sind noch am testen bzw. ausprobieren was am besten passt 🙂

Diesbezüglich halten wir euch natürlich auf dem Laufenden und sobald wir unser neues Gefährt gefunden haben, erfahrt ihr das natürlich hier unter http://www.hasiundqueenontour.de

 

Dolomitentour 2018

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

2018 ging es, wie auch 2017 auf große Motorradtour, allerdings diesmal etwas anders 🙂

Die Idee entstand schon vor längerer Zeit, dass es doch mal in etwas bergigere Gefilde gehen soll und da keine halben Sachen gemacht werden sollten, ging es direkt in die Dolomiten. Christine klinkte sich ziemlich schnell aus und meinte nur: „Pässe auf und ab fahren, dass kannst du mal schön ohne Sozia machen.“

Tag 1 <Samstag>:

Gesagt, getan ging es dann am 02.06.2018 los, Richtung Italien. Es war zwar die Anreise mit einer Zwischenübernachtung geplant, aber da wie so manchmal die Planung in die Hose geht, hieß es an diesem Samstag die komplette Anreise von knapp 750km runter zu spulen. Also morgens ab auf die Autobahn und Richtung Italien.
Nach 265 km war es dann soweit … der Tank von Martha zwang mich eine kleine Rast zu machen und frisches Benzin nach zu füllen. Zwar war die Reserve noch nicht an, aber man weiß ja nie … und dann lieber etwas früher tanken 😉

Kurze Zeit später und knapp über 22,00 € ärmer ging es dann wieder auf die Autobahn und an sich ein echt eintöniger, sehr anstrengender Tag. Meinen zweiten Tankstopp habe ich dann bei den Nachbarn in Österreich abgehalten und die Gelegenheit für eine kleine Rast genutzt um die Knochen mal zu richten 🙂

Kaum war der Tank wieder verschlossen, die Knochen gerichtet und der Kaffee leergetrunken fing es an zu regnen. Kleine, leichte Tropfen. Ich mir aber dennoch gedacht, da ich noch über 200km bis zur Unterkunft hatte, lieber in die Regenklamotten schlüpfen … und es war auch gut so … kurz drauf kam ein richtiger Wolkenbruch runter und dieser zwang mich zu einer erneuten „Rast“ unter einer Autobahnbrücke, wo sich nach kurzer Zeit noch ein Pärchen aus Österreich mit ihrer Tiger 955 einfand.

Nach einiger Zeit ging es dann auch weiter und ich beschloss, egal wie das Wetter nun sein wird, durchzufahren. Des weiteren beschloss ich auch, um Zeit zu sparen, die Mautstraßen in Österreich und Italien zu nutzen.

Am Abend gegen 19:45 Uhr bin ich dann endlich an meiner Unterkunft in Sexten angekommen. Schlag kaputt und leicht frierend ging es dann zum einchecken, Koffer aufs Zimmer bringen und heiß duschen. An diesem Abend passierte nicht mehr viel, nur noch was zu essen gesucht, mit Schatz telefoniert und dann ab in die Falle.

Tag 2 <Sonntag>:

Die Nacht war schon um kurz nach 6 rum … wie soll es auch anders sein, schließlich habe ich ja Urlaub 🙂 Da ich am gestrigen Samstag nicht mehr dazu gekommen bin, nutzte ich die morgendlichen Stunden um meine Koffer auszupacken, die Klamotten im Schrank zu verstauen und musste mit erstaunen feststellen, das ich im Zimmer kein W-Lan Empfang habe. Mich wunderte das schon, besonders da dies in der Anzeige der Unterkunft beworben wurde. Also machte ich mich mit meinem Handy auf die Suche nach W-Lan … und ich fand es auch … und zwar nur im Frühstücksraum … Im Normalfall wäre das mir ziemlich egal, allerdings finde ich das schon eine Frechheit wenn man damit wirbt, dass es überall verfügbar ist und man dann nur in einem Raum wirklich nutzbaren Empfang hat.

Lange Rede, kurzer Sinn … es ging Frühstücken. Das Frühstück an sich war recht überschaubar … 2 Brötchen, 1 Sorte Käse, 2 Sorten Schinken und ansonsten Portionsmarmelade und Wurst, was man ja von so manchen Unterkünften her kennt.

Gegen 9 Uhr klarte dann der Himmel auch komplett auf und ich machte mich auf den Weg zu meiner ersten Tour in den Dolomiten … außerdem wollte ich mal schauen ob es hier in der Gegend einen Supermarkt gibt, der Sonntags offen hat. Schließlich brauchte ich was fürs Abendessen und praktischerweise hatte ich einen Kühlschrank auf dem Zimmer.

Um gleich einen Punkt auf meiner todo Liste zu streichen, ging es heute auf den Weg zum Mangart. Leider hatte ich nur 2 Probleme …

  • ich habe gemerkt, dass ich viel zu spät für eine solche Tour hier gestartet bin und
  • unterwegs gab es einige Streckensperrungen wegen Erdrutschen usw, so dass ich nach einiger Zeit die Tour etwas abgekürzt habe.

Es ging dann dennoch von Sexten über den

  • Kreuzbergpass
  • Passo Di Sant Antonio
  • Sella Ciampigotto
  • Forcella Lavardet
  • Plöckenpass
  • Kartitscher Sattel

und dann wieder zurück nach Sexten. Mit etwa 180 km auch nicht zu lang und im nachhinein war das vielleicht genau der richtige Einstieg 🙂

Abends wieder in der Unterkunft angekommen, hieß es dann wieder was zu essen suchen, denn natürlich hatte nichts offen, was nur im entferntesten an einen Supermarkt erinnern könnte. Und so habe ich mich für ein in der Nähe gelegenes Restaurant entschieden und mir eine Pizza gegönnt. An diesem Abend habe ich dann auch beschlossen, dass ich am morgigen Montag definitiv einkaufen muss, denn ersten sind mir so langsam die Getränke ausgegangen und zweitens ist essen gehen hier in Italien nicht unbedingt eine günstige Angelegenheit, wenn ich das mal so umschreiben darf 😉

Tag 3 <Montag>:

Am heutigen Montag habe ich mich dann überraschen lassen und habe mir über Calimoto eine Rundtour vorschlagen lassen. Und ich muss sagen, wow was für eine Tour …
Ohne das ich irgendwelche Vorgaben, außer die km gemacht habe schickte er mich auf traumhafte Strecken. Besucht wurden:

  • Col Sant‘ Angelo
  • Passo Tre Croci
  • Passo Falzarego
  • Passo Pordoi
  • Passo Sella
  • Sela de Culac
  • Grödner Joch
  • Würzjoch
  • Kniepass
  • Staller Sattel

und dann Richtung Österreich zum Tanken und einkaufen.

Tag 4 <Dienstag>:

Dienstags war es dann soweit … pünktlich um 07:15 Uhr frühstücken und um 08:00 Uhr ging es dann ab Richtung Stilfser Joch. Auch an diesem Tag war nicht mehr geplant, da die Anreise zum Stilfser Joch recht weit ist. Da ich allerdings keine Lust hatte, die komplett gleiche Strecke zurück zu fahren, beschloss ich eine kleine Runde zu machen und es kam auch noch der Umbrailpass hinzu.

  • Stilfser Joch
  • Umbrailpass

Tag 5 <Mittwoch>:

Mittwoch morgens dachte ich mir, ich nutze diesen Tag um einen zweiten Versuch auf den Mangart zu wagen. Wie sich aber herausstellte, dies vergebens, da der Mangart gesperrt war (warum auch immer). Nichts desto trotz führte mich mein Navi über wunderschöne, kaum befahrene Strecken und ich konnte dennoch das schöne Wetter genießen.

Tag 6 <Donnerstag>:

Da am letztes Tag der Tour auch Motorrad packen usw. anstand, beschloss ich es heute etwas ruhiger anzugehen. Es ging morgens nach dem Frühstück gegen 09:00 Uhr erstmal Richtung Österreich zum Tanken … warum ? Das schreibe ich nachher noch im Fazit. Als Ziel galt es heute sich den Großglockner zu schnappen. Gesagt getan und so besuchte ich diesen unter Motorradfahrern oftmals verschrienen Pass als Pässeautobahn.

  • Großglockner Hochalpenstraße

Tag 7 <Freitag> (Abreise Teil I):

Da ich auf dem Heimweg eine Zwischenübernachtung einplanen konnte, habe ich die Gelegenheit genutzt und mich mittels Calimoto in die grobe Richtung Heilbronn / Neckarsulm lotsen lassen. Da mich wieder knapp 590km Strecke erwarteten beschloss ich auch direkt nach dem Frühstück zu starten. Die Koffer waren ja schon am Vorabend gepackt und so ging es gegen 8 Uhr wieder Richtung Deutschland. Einzig hatte ich einen Wegpunkt am Timmelsjoch gesetzt, da ich diesen Pass gerne mitnehmen wollte und er eh so grob auf dem Heimweg lag. Eine Überraschung mehr, dass ich doch wieder über wunderschöne Strecken gelotst worden bin und den ein oder anderen Pass noch mitnehmen konnte.

  • Jaufenpass
  • Timmelsjoch
  • Hahntennjoch
  • Gaichtpass

Tag 8 <Samstag> (Abreise Teil II):

Nach dem Frühstück ging es dann auf fast direktem Weg nach Hause. Zwar ohne Autobahn, allerdings ohne irgendwelche Experimente in Sachen Route 😉 Zum einen will man dann ja auch irgendwann ankommen und zum anderen wurde es immer heißer … über 30°C schon am Vormittag auf dem Motorrad ist nicht gerade angenehm (kochen im eigenen Saft) 🙂

Fazit:

    • Tanken:
      Tanken in Österreich ist viel günstiger als in Italien … zwar würde man meinen, dass man den Unterschied nicht merkt, aber es sind immerhin wie in meinem Fall zwischen 40 und 45 Cent pro Liter ! Und das merkt man, besonders wenn man seine Unterkunft eh in der Nähe der Grenze hat.
    • Lebensmittel:
      Ich war bei Hofer einkaufen … vergleichbar mit unserem Aldi … in etwa sind die Preise gleich, zum Teil leicht erhöht und zum Teil um einiges höher, je nachdem was man einkauft 🙂
    • Landschaft:
      Der HAMMER ! Die Aussichten sind eigentlich immer grandios. Entweder man hat einen wundervollen Weitblick oder einen total klaren See oder den Blick auf einen riesigen Gletscher oder, oder, oder. Man braucht sich nur umdrehen und sieht wieder was tolles. Und es musste mir schnell klar werden: Will ich hier Motorrad fahren oder Fotos machen, denn beides ist nur schwer möglich bzw. sehr stressig, denn man könnte wirklich alle 200 Meter anhalten und sieht was komplett anderes.
    • Motorrad fahren:
      Einfach nur traumhaft, allerdings auch am Wochenende sehr voll. Wenn dann würde ich wieder eine komplette Woche fahren und die Pässe definitiv am Wochenende meiden. Diese Gegend rund um Sexten ist auch ideal wenn man sich noch nicht so sehr sicher ist. Leergefegte Straßen und man kann sich beim fahren Zeit lassen ohne das einem dauernd ein anderer Motorradfahrer oder Auto am Hintern hängt 🙂
    • Kosten:
      Die gesamte Tour schlug inkl. aller Kosten, wie Übernachtung, Lebensmittel, Vignette, Maut, Sprit und dem ein oder anderen Cappuccino mit etwa 610 € zu buche. Es wurden auf der kompletten Tour 2.911km gefahren und dabei 155,82 Liter Super verbraucht, was einem Durchschnitt von etwa 5,33 Liter entspricht.
    • Würde ich diese Tour noch einmal machen ?
      Definitiv JA, allerdings würde ich eine andere Unterkunft wählen und auch meine Touren etwas anders planen bzw. auch die ein oder andere auslassen, schließlich ändert sich ja an den Pässen nicht soooo viel 🙂 In ein paar Jahren vielleicht noch mal, gibt ja noch so viel zu sehen, was mit einem Motorrad erreichbar ist.

Hier noch ein paar Impressionen der Dolomitentour 2018:

Guten Rutsch und ein Frohes neues Jahr 2018



Ein ereignisreiches Jahr 2017 neigt sich dem Ende … nun ist es nur noch weniger als eine Stunde bis wir das Jahr 2018 schreiben. In diesem Jahr ist für uns sehr viel passiert und zum Teil haben wir auch hier im Blog darüber berichtet. Aus diesem Grunde möchten wir uns ganz herzlich bei den Lesern unseres Blog, also EUCH bedanken.

WARUM ?

Wir möchten einfach DANKE sagen, dass ihr uns über das Jahr 2017 so unterstützt habt, unsere Artikel so zahlreich gelesen und auch in den sozialen Netzwerken so aktiv kommentiert habt. Aus diesem Grunde wird es auch im Jahre 2018 weitergehen. Es wird wieder Tagestouren und auch einen Motorradurlaub geben bei dem ihr wieder dabei sein dürft 🙂

Euer Hasi und de Queen 😉

Der Countdown läuft …

Nun haben wir den 02.09.2017 und es ist der Vorabend der großen Tour. Morgen geht’s zu zweit mit unserer Yamaha MT-09 Tracer auf den Weg Richtung Kroatien. Die Koffer (Seitenkoffer, Topcase sowie Tankrucksack sind gepackt und wir freuen uns schon auf den ersten großen gemeinsamen Trip.
Wie ? Ihr bekommt Klamotten usw. für 2 Personen und für knapp 3 Wochen auf ein Motorrad ? Klar ! 😉 Da man nicht jeden Tag eine komplette „Montur“ benötigt, lässt sich das realisieren.

In das Topcase kamen dann eigentlich nur die Schuhe, Kosmetikartikel und die Badetücher, sowie ein Teil der Fotoausrüstung. Geldbörsen mit Papieren, sowie die Kamera sind im Tankrucksack verstaut und so bepackt kann die Reise los gehen. Morgen früh ist es dann soweit … Motorrad ist schon betankt und gecheckt 😉

Unseren ausführlichen Urlaubsbericht könnt ihr nach unserer Rückkehr hier im Blog lesen.

Wochenendtour Seligenstadt -> Karlsbad (Karlovy Vary)

Hier findet ihr unsere Tour vom vergangen Wochenende.

Da wir diese Tour als weiteren Test für unsere Kroatientour genutzt haben, ging es hier hauptsächlich nur ums „fahren“ und weniger um sich was anzuschauen 😉

Diesmal nutzten wir die Autobahn um etwas schneller voran zu kommen, was sich doch als trügerisch erwiesen hatte, da mehrere Staus auf uns warteten. Nichts desto trotz folgten wir dem Navi über die Autobahn, allerdings ohne Vignetten- und Mautpflichtigen Straßen bis nach Karlsbad (Karlovy Vary). Dabei ist allerdings anzumerken, dass die Route, so wie wir sie gefahren sind, sich nicht für Sportler oder gar Supersportler eignet, da die Straßenverhältnisse gerade in Tschechien doch einiges zu Wünschen übrig lassen … und Schlaglöcher sind da echt noch das geringste Übel.

Dafür entschädigt dann ein Rundgang durch Karlsbads Innenstadt. Es gibt echt viel zu sehen und zu erleben, so dass wir mit Sicherheit nochmals diese Stadt besuchen kommen.
Als Unterkunft können wir die Wohnung bei Jitka empfehlen. Sehr sauber und mit allem ausgestattet was man so benötigt. Jitka spricht Deutsch und ist sehr freundlich und zuvorkommend. Einziger Wermutstropfen wäre, dass es in der Wohnung kein deutsches Fernsehen gibt – uns war das ehrlich gesagt egal. Gebucht haben wir über Airbnb ganz unkompliziert.

Hier der Link direkt zu der Unterkunft

Den Rückweg traten wir dann zwar auch komplett ohne Vignetten- und Mautpflichtigen Straßen an, allerdings beschlossen wir auch auf die Autobahnen zu verzichten. So führte uns unsere Tour durch eine Gegend mit vielen Kurven, schönen Aussichtspunkten, etlichen verlassenen Gebäuden, wunderschön hergerichteten Burgen und total verlassenen Landstrichen. Zumal es unterwegs auch kaum Verkehr war, so dass man, wenn man es wollte, überall in Ruhe stehen bleiben konnte um sich was anzuschauen oder einfach nur die Gegend genießen.

Als Download findet ihr hier wieder die GPX-Dateien um die Tour auf euer Navi zu spielen oder nach euren Wünschen zu bearbeiten.

Viel Spaß beim nachfahren 😉

Seligenstadt-Karlsbad-Seligenstadt (ca. 830km)

 

Wochenendtour zur Mosel durch Hunsrück, Eifel und Ardennen an die Luxemburger Mosel

Wunderschöne Tour ab Darmstadt/Arheiligen bis nach Stadtbremius (Luxembourg) und zurück 😉

Nachdem der Motor warmgefahren ist, beginnt die eigentliche Tour mit einer wunderschönen Landschaft und auch gut ausgebauten Straßen an der Mosel entlang bis nach Stadtbremius. Unterwegs sind etliche Kurven zu finden. Es wurden keine Autobahnen und auch keine Mautstraßen benutzt.

Unter dem Link findet ihr die Route für das Navi. So könnt ihr die Tour entweder am PC noch bearbeiten oder einfach auf das Navi überspielen und nachfahren. Viel Spaß dabei 😉

Mosel Tour (ca. 690km)

 

Rundreise mal anders … Die Planungen laufen auf Hochtouren

Die Vorfreude steigt … im September geht es mit dem Motorrad nach Kroatien, wobei nicht nur nach Kroatien … aktuell wird uns der Trip durch folgende Länder führen:

  • Deutschland
  • Österreich
  • Slowenien
  • Kroatien
  • Italien
  • Liechtenstein
  • Schweiz

Für alle diejenigen, die noch auf der Suche nach Tipps und Infos über Kroatien sind, gab es am heutigen Sonntag ein Bärbel Schäfer Spezial.

Und ihr könnt bei unserem Trip mit dabei sein… Christine und ich werden uns von dem ein oder anderen Ort in Facebook melden 😉

Den kompletten Reisebericht inkl. jede Menge Infos und Eindrücken gibt es dann hier im Blog.

Honda VFR 1200 X Crosstourer

 

 

Technische Daten Honda VFR 1200 X Crosstourer DCT
Zylinderzahl, Bauart 4, Flüssigkeitsgekühlter 76°-V4-Viertaktmotor
Hubraum 1237 ccm
Ventile pro Zylinder 4
Leistung 129 PS bei 7.750 U/min.
Max. Drehmoment 126 Nm bei 6.500 U/min.
Getriebe 6-Gang
Sekundärantriebsart Kardan
Gewicht, fahrfertig und vollgetankt ca. 277 kg
Tankinhalt 21,5 Liter
Höchstgeschwindigkeit über 200 km/h

 

Heute morgen war es dann soweit … es stand eine Probefahrt des Honda Crosstourers an … Da man ja immer mal gerne was neues ausprobieren möchte, wählten wir die Version mit DCT (Dual Clutch Transmission). Man kennt sowas in der Art, auch wenn mit kleinen Änderungen auch vom Auto (z.B. DSG). Also vereinfacht gesagt ist es eine Art von Automatik in die man selbst eingreifen kann und hoch oder ggf. auch runterschalten kann.

  • Eine Automatik auf dem Motorrad ? Wie fährt sich denn sowas ???

Nun ja, im Prinzip kinderleicht – Motor an, Hebel auf D, Gas geben und schon geht es los. Wir sind in Frankfurt / Main gestartet und haben uns auf eine kleine Runde Richtung Saalburg gemacht. Was dabei extrem aufgefallen ist, dass die Maschine fast ohne Zugunterbrechung zu bewegen ist – man merkt also die automatisierten Schaltvorgänge nicht wirklich. Zudem sind sie im Stadtverkehr echt praktisch, da es keinen Kupplungshebel gibt, den man ständig ziehen muss, weil mal wieder eine Ampel rot geworden ist. Zwischendurch kann man nach belieben in den „Sport-Modus“ umschalten oder auch direkt die Schaltvorgänge selbst mittels Schaltwippe übernehmen.

Was mich bei diesem Motorrad doch sehr überrascht hat war der Windschutz. Die Scheibe, die sich in mehreren Stufen verstellen lässt, leistet einen super Dienst und ich hatte zwischenzeitlich das Gefühl, dass diese mich vom Wind komplett abgeschirmt hat.

Ein ganz anderes Thema ist der Sound … ok, das man mit der Serientröte keine Wunder erwarten kann ist klar, aber das was uns heute erwartet hat, war leider mehr als ernüchternd … Ich muss sagen ich war von diesem so oft gelobten V4-Sound enttäuscht. Was mich aber noch etwas mehr enttäuscht hatte, war der Motor an sich. Ich weiß nicht an was es gelegen hat – ob es die Tatsache war, dass wir zu zweit auf der Maschine saßen oder dass der Crosstourer nicht gerade ein Leichtgewicht ist, aber ich fand dass dem Motor doch des öfteren die Puste ausgeht … oder sagen wir es anders … er könnte um einiges spritziger sein.

Der Crosstourer an sich ist sicherlich kein schlechtes Motorrad, allerdings finde ich gibt es doch noch einiges an „Verbesserungsmöglichkeiten“. Was allerdings Top ist, ist das Fahrwerk … nicht zu straff und auch nicht zu weich.

Ich persönlich würde bei einer UVP von knapp 15.000 € etwas mehr erwarten … Zwar hat der Crosstourer ABS und Traktionskontrolle an Board, allerdings wars das dann auch schon. Wir haben weder einen umfangreichen Boardcomputer, noch Heizgriffe oder sonstiges Zubehör an Board.

Zum Thema Fahren mit DCT kann ich nur sagen … ja, es war mal eine Erfahrung, aber ich würde auf Dauer nicht damit glücklich werden. Ich will ganz konventionell schalten oder maximal mit einem Schaltautomaten (Quickschifter) aber ne komplette Automatik ? Nein danke. Es mag zwar bequem in der Stadt sein, allerdings schmälert es auch ganz gewaltig den Fahrspass auf der Landstraße. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich jemand den Crosstourer DCT kauft um dann nur manuell zu schalten 😉

Der Crosstourer aus Sicht der Sozia 😉

Was mir als erstes auffiel war, dass das auf- und absteigen etwas erschwert für mich war, da die Fußrasten etwas weit vorne sitzen. Beim fahren ist dies aber wieder von Vorteil, da die Beine zu „baumeln“ scheinen und nur leicht auf den Fußrasten aufliegen. Eine super Entlastung auf langen Strecken für die Knie, allerdings geht diese Haltung wieder auf den Rücken also nichts für mich. 

Erstaunt war ich wie viel Wind der Windschutz auch von mir nahm und ich bei höheren Geschwindigkeiten nicht das Gefühl hatte meinen Helm festhalten zu müssen.

Den Sound hat Robert ja auch schon erwähnt an einer Ampel musste ich doch wirklich hinter uns schauen weil ich das Gefühl hatte wir hätten einen Traktor hinter uns, aber nein dieser Lärm kam von unserer Maschine. Und nicht nur das sie lärmte, nein mich hat ehrlich gesagt auch die ständige Vibration gestört.

Alles in allem sieht der Crosstourer zwar recht pasabel aus, aber mein Favorit ist sie nicht.

Der volle Durchblick

Hallo zusammen.

Wie einige durch Facebook mitbekommen haben bin ich am gestrigen Donnerstag, den 06.04.2017 nach Frankfurt zur Augenlaserbehandlung eingerückt. Ich hatte schon einige Zeit darüber nachgedacht und immer hin- und herüberlegt ob ich es machen lassen solle oder nicht. Schließlich sind es ja die Augen … aber nachdem ich letzten Sommer festgestellt habe, dass ich keine Kontaktlinsen mehr vertrage, begann die Recherche.

Vor kurzem war es dann soweit und ich habe mich in so eine Augenlaserklinik zu einem Beratungsgespräch begeben. Ich muss sagen, dass ich mich direkt sehr wohl gefühlt habe.

Im Prinzip werden folgende Voruntersuchungen gemacht:

  • Sehtest
  • Bestimmung des Augendrucks
  • Bestimmung und Auswirkung der Hornhautkrümmung (falls vorhanden)
  • Bestimmung der Lichtempfindlichkeit
  • Untersuchung der Netzhaut auf Schäden
  • Beratungsgespräch über die Behandlungsmethode

Das ganze wird unter sehr sterilen Bedingungen und auch mit größter Sorgfalt gemacht. Falls ein Ergebnis nicht zu 100% ersichtlich ist, wird diese Untersuchung wiederholt. Im Prinzip bekommt man bei so einem Untersuchungs- und Beratungstermin alles gemacht und gesagt, damit man auch den nächstmöglichen OP-Termin wahrnehmen kann.
In meinem Fall war der Termin zur Voruntersuchung am 24.03.2017 und wie schon erwähnt am 06.04.2017 der OP-Termin. Es geht also recht schnell zwischen Untersuchungstermin und OP-Termin.

Am gestrigen Donnerstag gegen 13:45 Uhr wurde ich vom Wartebereich abgeholt und für die OP fertiggemacht und gegen 14:45 Uhr war schon alles fertig, die OP war rum und die Kontrolluntersuchungen abgeschlossen. Das eigentliche Lasern dauert nicht mal 60 Sekunden pro Auge. Es sind eher die Dinge vorher, bis der Patient vorbereitet ist und auf der Liege in der richtigen Position liegt usw.

Übrigens … die OP findet bei vollem Bewusstsein statt ! Es werden nur die Augen betäubt, aber das ist auch völlig ausreichend. Ich habe absolut keine Schmerzen verspürt und heute am Tag danach ist alles gut.

Bei der Voruntersuchung bekommt man natürlich auch einen Infozettel mit, was man an dem Tag der OP beachten sollte, was man auch von den Schwestern nochmals gesagt bekommt. Unter anderem wird gesagt, dass man eine Sonnenbrille mitbringen soll, da die Augen nach der Behandlung lichtempfindlich sein werden. Diese Lichtempfindlichkeit sollte man auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen … Es war gestern „sauhell“ – trotz Augen zu, Sonnenbrille auf, Kapuze vom Hoodie vorm Gesicht und Hand davor ! Eigentlich müsste man denken, dass das ganze stockduster macht … Fehlanzeige, noch dazu das einem die Augen tränen wie verrückt und die Nase läuft, wie als hätte man sich tierisch erkältet. Das sind aber laut dem Arzt alles ganz normale Symptome, genauso wie das Gefühl, man hätte einen Fremdkörper im Auge. Nach 4-5 Stunden hatte sich das alles erledigt … und ich konnte so langsam wieder was sehen – natürlich mit Sonnenbrille auf. Von der Klinik bekommt man alles mit, was man zur Behandlung daheim benötigt (Tropfen, Schmerztabletten, Nachtschlafbrille).

Der erste Termin zur Kontrolle ist am Tag nach der OP, also in meinem Fall heute 😉 und der Arzt ist sehr zufrieden, wie das ganze schon am verheilen und sich entwickeln ist.

Wenn man mich fragen würde, wie aktuell mein Sehempfinden ist, würde ich sagen, dass ich im Moment das Sehvermögen in etwa habe, wie mit Kontaktlinsen – also man hat keine störenden Gläser im Blickfeld oder auch keinen störenden Rahmen von einer Brille … allerdings ist mein Bild noch nicht komplett scharf … also Auto fahren würde ich persönlich aktuell noch nicht wollen. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass die OP erst mal gerade 24 Stunden her ist.

Warum habe ich mich eigentlich für das Augen lasern entschieden ?

Nachdem, was ich so die letzten 3 Jahre erlebt habe, bekommt man eine ganz neue Sicht auf sich selbst und da es einem ja recht einfach gemacht wird, mittels Kontaktlinsen, eine Alternative zur Brille zu haben, konnte ich mal vorfühlen wie das so ist – ein Leben ohne Brille. Leider hat sich herausgestellt, dass ich Kontaktlinsen nicht mehr vertragen habe (ich habe mehrere Hersteller getestet). Die einzige andere Lösung war also eine Laserbehandlung …

Aber warum ein Leben ohne Brille ? Ich bin seit meinem 6ten Lebensjahr Brillenträger und kannte bis 2015 nichts anderes … Da habe ich mir gedacht: Scheiß drauf ich probiere das mal mit diesen Linsen und siehe da es hat funktioniert. Ich war total happy und für mich tat sich ein völlig Seherlebnis aufgetan …

  • Kein störender Brillenrand
  • keine verkratzten oder dreckigen Gläser
  • ein viel größeres scharfes Blickfeld
  • im Winter kein beschlagen der Brillengläser
  • kein Suchen der Brille 😉

und noch vieles mehr …

Natürlich darf man auch nicht vergessen, dass eine Laserbehandlung nicht gerade günstig ist, allerdings sollte man sich meiner Meinung nach ausrechen, was man in der Zeit an Geld für Brillen ausgibt. In meinem Fall wäre das aktuell für eine Brille etwa 500 € (keine Gleitsicht). Und man darf auch nicht vergessen, dass man gerade wenn man wie ich Kurzsichtig ist, spätestens im Alter auch eine Lesebrille in meiner Stärke benötige, welche bei meinen Dioptrinwerten (Rechts: -6,00; Links: -5,25 inkl. Hornhautkrümmung) auch nicht gerade günstig wäre. Es ist also im Prinzip nur eine Rechenaufgabe.

Würde ich die OP nochmals machen lassen ?

Christine hat mir gestern etwa 6 Stunden nach der OP genau diese Frage gestellt und diese habe ich noch verneint – jetzt etwa 24 Stunden nach der OP sage ich definitiv ja … Klar ist die OP an sich Nervenaufreibend und nicht gerade angenehm, aber was man dafür an Lebensqualität und Luxus bekommt ist schon toll.

Harley Davidson Road King

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

nun ist es mal wieder so weit und mich hat die Lust und die Muse gepackt, mal wieder ein paar Zeilen zu schreiben. Ich hatte mal beim surfen durchs Internet bei einem Gewinnspiel von Harley Davidson teilgenommen und dazu gehörte auch das ein Termin für eine Probefahrt ausgemacht wird.
Also meldete sich auch ein paar Tage zuvor ein Mitarbeiter von Harley Davidson Hanau bei mir und wir machten den Termin für diese Woche Mittwoch Nachmittag aus. Mir war das auch ganz recht, denn ich wollte eh mal sehen, wie es einem so auf einer Harley ergeht 😉

Also ging es vergangenen Mittwoch zum Harley Händler nach Hanau und nachdem wir mit der üblichen Bürokratie und der Einweisung fertig waren, setzte ich mich auf die Road King und los ging es auf eine kleine Runde mit nicht unbedingt stilechtem Outfit 😉

Quelle:
www.harley-davidson.com

Schon auf den ersten Metern merkt man, dass man es hier mit keinem Leichtgewicht zu tun hat. Denn mit ihren 397 kg ist sie mit großem Abstand das schwerste Zweirad, das ich je bewegt habe. Auch merkt man, dass zumindest die Road King, nicht für Kurven gemacht ist, was auch im allgemeinen bekannt ist, da man sie schon mit sehr viel Kraft in eine Kurve zwingen muss. Was natürlich positiv ins Auge sticht, wenn man am Gashahn dreht ist das echt heftige Drehmoment von max. 150 Nm und das bei 3.250 U/Min. … das und der heftig bollernde Sound, welcher aus dem Serienauspuff kommt, zaubert einem schon ein Grinsen ins Gesicht …

Nichts desto trotz, kann ich jetzt nach dieser Probefahrt sagen, dass zumindest diese Harley nichts für mich wäre. Zwar fehlt es ihr keineswegs an Durchzug oder auch am Sound, aber für mich ist diese Maschine definitiv zu unhandlich und mit ihren fast 400 kg auch einfach zu schwer …

Nur mal als Vergleich … die Yamaha MT-09 Tracer, wiegt fahrfertig etwa 210 kg

Ich meine klar, Geschmäcker sind verschieden und es gibt ja auch bekanntlich mehr als genug Kunden und Fans der Marke Harley Davidson, aber ich muss sagen…

Anschauen OK, Fahren nein danke

BMW S 1000 XR

 

Technische Daten BMW S 1000 XR
Zylinderzahl 4
Hubraum 999 ccm
Ventile pro Zylinder 4
Leistung 165 PS bei 11.000 U/min.
Max. Drehmoment 114 Nm bei 9.250 U/min.
Getriebe 6-Gang
Sekundärantriebsart Kette
Gewicht, fahrfertig und vollgetankt ca. 228 kg
Tankinhalt 20 Liter (4 Liter Reserve)
Höchstgeschwindigkeit über 200 km/h

Wie fange ich denn am besten an ??? Am besten zuerst meine Fahreindrücke …

Also, die XR lässt sich wunderbar leicht handeln und durch Kurven fahren macht mit ihr auch jede Menge Spaß, genauso wie die Sitzposition … diese ist zwar tourertypisch recht aufrecht, aber dennoch sehr sportlich. Obwohl ich mit meinen fast 1,90 m nicht gerade der kleinste bin, bin ich doch sehr gut mit der Dame zurecht gekommen. In meinem Fall war dies ein Vorführer aus dem Jahre 2017, also mit Euro4, aber was da die Leute von BMW soundtechnisch rausgeholt haben ist einfach nur herrlich … in den unteren Drehzahlen brubbelt und grummelt der 4-Zylinder vor sich hin und je höher man mit der Drehzahl kommt, desto lauter fängt dieses „Literbike“ an zu kreischen 😉 Eine Freude für die Ohren, sage ich euch.

An Bord war auch ein Schaltassistent-Pro. Wie der Name schon sagt, assistiert dieser beim Schalten 🙂 D.h. das man im Grunde nur noch den Kupplungshebel zum anfahren benötigt, alles weitere regelt die Gashand und der Schaltfuß 🙂 In der Praxis heisst das – zum hochschalten einfach Gas geben und mit dem Fuß den Schalthebel nach oben drücken und zum runterschalten einfach das Gas los lassen und den Schalthebel nach unten betätigen. Zwar konnte ich mich damit schon auf der R 1200 GS und der R 1200 R anfreunden, allerdings geht bei denen Maschinen bei jedem Schaltvorgang ein richtiger „Ruck“ durchs Fahrzeug, was bei der XR absolut nicht der Fall ist. Die Schaltvorgänge sind total leicht und würde man nicht den Fuß betätigen, würde man es nicht einmal merken, dass geschaltet wird … Sehr angenehm.

Ich hatte etwa 2 Stunden das Vergnügen, mit der XR unterwegs sein zu dürfen und hatte ein bunt gemischtes Programm dabei, von Stadtverkehr über Landstraße, bis hin zur Autobahn. Sicher ist jedem klar, dass man mit dieser Maschine mit ihren 165 PS in keinster Weise untermotorisiert ist. Da man auf ihr auch wenn sehr sportlich auch sehr bequem sitzt, bin ich auch der Meinung, dass man mit ihr auch längere Touren z.B. in den Urlaub machen kann, wobei für mich persönlich wäre dann die XR nicht die erste Wahl, da einem das geschreie von dem 4-Zylinder mit der Zeit sicherlich auf die Nerven gehen kann und ich würde da eher etwas „leiseres“ wählen. Hingegen auf der Hausstrecke ist sie sicherlich mit ganz vorne dabei und macht jede Menge Spaß – nicht umsonst hat sie ja die Gene der Supersportlerin S 1000 RR und des Roadsters S 1000 R in sich.

BMW R 1200 GS

 

 

Technische Daten BMW R 1200 GS
Zylinderzahl, Bauart 2, Boxermotor
Hubraum 1170 ccm
Ventile pro Zylinder 4
Leistung 125 PS bei 7.750 U/min
Max. Drehmoment 125 Nm bei 6.500 U/min.
Getriebe 6-Gang
Sekundärantriebsart Kardan
Gewicht, fahrfertig und vollgetankt ca. 244 kg
Tankinhalt 20 Liter (4 Liter Reserve)
Höchstgeschwindigkeit über 200 km/h

Nachdem ich die R 1200 R abgegeben habe, hatte ich die Möglichkeit die R 1200 GS mal ein paar Runden zu fahren. Motortechnisch bleibt es beim alten … schließlich ist in der R 1200 GS der gleiche Boxermotor wie in der R 1200 R. Wie die Fotos schon zeigen ist die R 1200 GS eher eine Enduro oder auf neudeutsch Adventurebike. Abenteuerlich war alleine schon der Aufstieg auf das Vehikel … schließlich ist die Maschine um einiges höher als der zuvor abgegebene Roadster.

Die R 1200 GS lässt sich kinderleicht fahren, wobei man auch je nach Situation ihre knapp 245 kg merkt. Ich persönlich kann sagen, dass ich zwar sehr bequem in ihrem Sattel gesessen habe, aber dennoch hatte ich schon nach kurzer Zeit Rückenschmerzen, was sich evtl durch eine andere Sitzbank ändern würde.

Da ich sie ja nur kurz zum testen hatte, kann ich nun wirklich nichts zu ihrer Tourentauglichkeit sagen aber ich denke mal, dass sich zig Tausend Besitzer einer GS nicht täuschen und sie ist sicherlich sehr tourentauglich …

BMW R 1200 R

 

 

Technische Daten BMW R 1200 R
Zylinderzahl, Bauart 2, Boxermotor
Hubraum 1170 ccm
Ventile pro Zylinder 4
Leistung 125 PS bei 7.750 U/min
Max. Drehmoment 125 Nm bei 6.500 U/min.
Getriebe 6-Gang
Sekundärantriebsart Kardan
Gewicht, fahrfertig und vollgetankt ca. 232 kg
Tankinhalt 18 Liter (4 Liter Reserve)
Höchstgeschwindigkeit über 200 km/h

Die R 1200 R ist ein reinrassiger Roadster aus München. Sie lässt sich echt schön über die Landstraße fahren, wobei ich sagen muss, dass ich mit meiner Körpergröße von knapp 1,90m und recht langen Beinen mit ihr nicht wirklich warm geworden bin. Vom Motor kann man nur sagen, dass sich dieser echt toll verhält … Laufruhig und Kraft ohne Ende und das selbst aus dem Drehzahlkeller. In Verbindung mit der Akrapovic Auspuffanlage auch soundtechnisch ein Genuss.

Auch wenn dieses Motorrad wahrscheinlich nie meines werden würde, hat es doch sehr viel Spaß mit der R 1200 R gemacht.