Honda ST 1300 PanEuropean

Technische Daten Honda ST 1300 PanEuropean
Zylinderzahl, Bauart 4, V-Motor
Hubraum 1261
Leistung 126 PS
Max. Drehmoment 125 Nm bei 6.000 U/Min.
Getriebe 5-Gang
Sekundärantriebsart Kardan
Gewicht, fahrfertig und vollgetankt über 330kg
Tankinhalt 29 Liter
Höchstgeschwindigkeit über 200 km/h

Triumph Trophy SE



Diesmal stand ein gebrauchtes Motorrad auf dem Programm. Es handelte sich um eine 2013er Triumph Trophy SE. Da es an diesem Tage recht heiß werden sollte, beschlossen wir diese kleine Probefahrt recht früh morgens zu machen. Also vereinbarten wir einen Termin für 10 Uhr (früher macht der Händler nicht auf) und es ging dann auch nach einer Einweisung in sämtliche Funktionen der Maschine los. Wir fuhren von Rosbach v. d. Höhe Richtung Hessenpark. Auf dieser kleinen Runde konnte ich feststellen, dass dieser Tourer vollgepackt ist, mit allem was das Bikerherz begehrt … und noch viel mehr. Dazu gehörte u.a.

  • elektr. verstellbares Windschild
  • Griffheizung
  • Sitzheizung
  • Tempomat
  • Fahrmodis
  • Radio mit USB und Bluetooth
  • Traktionskontrolle & ABS
  • autom. Blinkerabschaltung
  • elektr. Fahrwerk

Da ich ja selbst einen 3-Zylinder Motor mein eigen nennen konnte, wusste ich, dass diese Maschine recht gut vom Fleck kommen müsste, allerdings finde ich im Nachhinein, dass man einen Yamaha Triple nicht mit einem Triumph Triple vergleichen kann. Die Trophy ist doch einiges schwerer wie meine Tracer, allerdings schiebt dieser 1.215ccm Motor nach vorne, als würde die Trophy keine 200kg wiegen.
Die Probefahrt war zwar sehr kurz, allerdings konnte ich auch feststellen, dass man mit dieser Maschine auch in ruhe cruisen kann und das ganz gemütlich und bequem … Scheibe hoch, Visier auf und Radio an. Oftmals habe ich dann, gerade bei Landstraßentempo ein wummern in den Ohren, doch hier Fehlanzeige. Es war hinter der Scheibe absolut Windstill, fast schon unheimlich wie gut diese Konstruktion funktioniert.

Am Hessenpark angekommen, nutzten wie die Gelegenheit auf dem leeren Parkplatz für ein paar Fotos und machten ein paar Rangierversuche und ich muss sagen, ja es ging aber man merkt das hohe Gewicht (315kg) des Motorrades definitiv beim rangieren.

Kurze Zeit später ging es dann wieder zurück nach Rosbach v. d. Höhe, allerdings diesmal etwas zügiger um mal die Kurveneigenschaften der Maschine zu „erfahren“. Und was soll ich sagen, wenn sie in Fahrt ist, verliert sie definitiv gefühlt ein paar kg und läuft sehr stabil durch die Kurve, was ich auch nicht anders erwartet habe.

Zur Sitzposition kann ich als Fahrer nur sagen, dass sie bei meinen knapp 1,90m sehr bequem ist, allerdings ist das immer von Fahrer zu Fahrer unterschiedlich. Über die Soziuseigenschaften wird euch sicherlich Christine aufklären, da ich nun mal kein Sozius bin  🙂

Wieder beim Händler angekommen, stellten wir die Trophy ab und was erspähten meine Augen da ?

Eine Triumph Tiger Explorer, welche auch auf unserer „Testliste“ stand … und sogar mit montierten Seitenkoffern und Topcase. Also versuchten wir auf der Tiger mal Platz zu nehmen … naja, was soll ich sagen … das Teil sieht von außen so riesig aus aber das Platznehmen stellte sich als etwas komplizierteres Unterfangen raus. Als erstes bin ich aufgestiegen und danach Christine … da aber die Soziusrasten um einiges höher als bei Martha sind klappte das nicht wirklich. Danach Rollentausch. Christine stieg als erstes auf, rutschte auf den Soziussitz hinter und dabei haben wir schon gemerkt … ohoh, für mich bleiben bis zum Tank vielleicht noch 15-20cm Platz. Somit hat sich also auch die „Große Tiger“ als Testkanidat und Nachfolger für Martha erledigt. Und ich war wirklich sehr überrascht, wie so der äußerliche Eindruck täuschen kann, denn ich dachte, dass wir beide da locker Platz haben. Naja, so geht es zum nächsten Kandidaten auf der Liste 🙂

Technische Daten Triumph Trophy SE
Zylinderzahl, Bauart 3, Wassergekühlter Dreizylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum 1215 ccm
Ventile pro Zylinder 4
Leistung 135 ps
Max. Drehmoment 120 NM bei 6.450 U/Min.
Getriebe 6-Gang Schaltgetriebe
Sekundärantriebsart Kardan
Gewicht, fahrfertig und vollgetankt 317 kg
Tankinhalt 26 Liter
Höchstgeschwindigkeit über 200 kmh

Time to say goodbye

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

nachdem wir uns schon etwas länger mit dem Gedanken rumgeschlagen haben uns eine Alternative zu Martha zu suchen, die eher zu uns passt war es nun am gestrigen Samstag (28.07.2018) soweit. Martha musste gehen. Wir hoffen ihr neuer Besitzer wird mit ihr genauso viel Spaß haben wie wir und ihn genauso treu begleiten, denn schließlich standen bei Verkauf knapp 33.000 km auf der Uhr und das ohne jegliche Probleme. Dabei sind wir nicht nur in Deutschland geblieben … es ging unter anderem in folgende Länder:

  • Tschechien
  • Österreich
  • 2x Slowenien
  • Kroatien
  • Italien
  • Schweiz
  • Belgien
  • Niederlande
  • Luxembourg
  • Frankreich

Wir haben zwar noch keinen wirklichen Nachfolger für Martha gefunden, aber es stehen doch ein paar Modelle zur Auswahl und wir sind noch am testen bzw. ausprobieren was am besten passt 🙂

Diesbezüglich halten wir euch natürlich auf dem Laufenden und sobald wir unser neues Gefährt gefunden haben, erfahrt ihr das natürlich hier unter http://www.hasiundqueenontour.de

 

Honda VFR 1200 X Crosstourer

 

 

Technische Daten Honda VFR 1200 X Crosstourer DCT
Zylinderzahl, Bauart 4, Flüssigkeitsgekühlter 76°-V4-Viertaktmotor
Hubraum 1237 ccm
Ventile pro Zylinder 4
Leistung 129 PS bei 7.750 U/min.
Max. Drehmoment 126 Nm bei 6.500 U/min.
Getriebe 6-Gang
Sekundärantriebsart Kardan
Gewicht, fahrfertig und vollgetankt ca. 277 kg
Tankinhalt 21,5 Liter
Höchstgeschwindigkeit über 200 km/h

 

Heute morgen war es dann soweit … es stand eine Probefahrt des Honda Crosstourers an … Da man ja immer mal gerne was neues ausprobieren möchte, wählten wir die Version mit DCT (Dual Clutch Transmission). Man kennt sowas in der Art, auch wenn mit kleinen Änderungen auch vom Auto (z.B. DSG). Also vereinfacht gesagt ist es eine Art von Automatik in die man selbst eingreifen kann und hoch oder ggf. auch runterschalten kann.

  • Eine Automatik auf dem Motorrad ? Wie fährt sich denn sowas ???

Nun ja, im Prinzip kinderleicht – Motor an, Hebel auf D, Gas geben und schon geht es los. Wir sind in Frankfurt / Main gestartet und haben uns auf eine kleine Runde Richtung Saalburg gemacht. Was dabei extrem aufgefallen ist, dass die Maschine fast ohne Zugunterbrechung zu bewegen ist – man merkt also die automatisierten Schaltvorgänge nicht wirklich. Zudem sind sie im Stadtverkehr echt praktisch, da es keinen Kupplungshebel gibt, den man ständig ziehen muss, weil mal wieder eine Ampel rot geworden ist. Zwischendurch kann man nach belieben in den „Sport-Modus“ umschalten oder auch direkt die Schaltvorgänge selbst mittels Schaltwippe übernehmen.

Was mich bei diesem Motorrad doch sehr überrascht hat war der Windschutz. Die Scheibe, die sich in mehreren Stufen verstellen lässt, leistet einen super Dienst und ich hatte zwischenzeitlich das Gefühl, dass diese mich vom Wind komplett abgeschirmt hat.

Ein ganz anderes Thema ist der Sound … ok, das man mit der Serientröte keine Wunder erwarten kann ist klar, aber das was uns heute erwartet hat, war leider mehr als ernüchternd … Ich muss sagen ich war von diesem so oft gelobten V4-Sound enttäuscht. Was mich aber noch etwas mehr enttäuscht hatte, war der Motor an sich. Ich weiß nicht an was es gelegen hat – ob es die Tatsache war, dass wir zu zweit auf der Maschine saßen oder dass der Crosstourer nicht gerade ein Leichtgewicht ist, aber ich fand dass dem Motor doch des öfteren die Puste ausgeht … oder sagen wir es anders … er könnte um einiges spritziger sein.

Der Crosstourer an sich ist sicherlich kein schlechtes Motorrad, allerdings finde ich gibt es doch noch einiges an „Verbesserungsmöglichkeiten“. Was allerdings Top ist, ist das Fahrwerk … nicht zu straff und auch nicht zu weich.

Ich persönlich würde bei einer UVP von knapp 15.000 € etwas mehr erwarten … Zwar hat der Crosstourer ABS und Traktionskontrolle an Board, allerdings wars das dann auch schon. Wir haben weder einen umfangreichen Boardcomputer, noch Heizgriffe oder sonstiges Zubehör an Board.

Zum Thema Fahren mit DCT kann ich nur sagen … ja, es war mal eine Erfahrung, aber ich würde auf Dauer nicht damit glücklich werden. Ich will ganz konventionell schalten oder maximal mit einem Schaltautomaten (Quickschifter) aber ne komplette Automatik ? Nein danke. Es mag zwar bequem in der Stadt sein, allerdings schmälert es auch ganz gewaltig den Fahrspass auf der Landstraße. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich jemand den Crosstourer DCT kauft um dann nur manuell zu schalten 😉

Der Crosstourer aus Sicht der Sozia 😉

Was mir als erstes auffiel war, dass das auf- und absteigen etwas erschwert für mich war, da die Fußrasten etwas weit vorne sitzen. Beim fahren ist dies aber wieder von Vorteil, da die Beine zu „baumeln“ scheinen und nur leicht auf den Fußrasten aufliegen. Eine super Entlastung auf langen Strecken für die Knie, allerdings geht diese Haltung wieder auf den Rücken also nichts für mich. 

Erstaunt war ich wie viel Wind der Windschutz auch von mir nahm und ich bei höheren Geschwindigkeiten nicht das Gefühl hatte meinen Helm festhalten zu müssen.

Den Sound hat Robert ja auch schon erwähnt an einer Ampel musste ich doch wirklich hinter uns schauen weil ich das Gefühl hatte wir hätten einen Traktor hinter uns, aber nein dieser Lärm kam von unserer Maschine. Und nicht nur das sie lärmte, nein mich hat ehrlich gesagt auch die ständige Vibration gestört.

Alles in allem sieht der Crosstourer zwar recht pasabel aus, aber mein Favorit ist sie nicht.

Harley Davidson Road King

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

nun ist es mal wieder so weit und mich hat die Lust und die Muse gepackt, mal wieder ein paar Zeilen zu schreiben. Ich hatte mal beim surfen durchs Internet bei einem Gewinnspiel von Harley Davidson teilgenommen und dazu gehörte auch das ein Termin für eine Probefahrt ausgemacht wird.
Also meldete sich auch ein paar Tage zuvor ein Mitarbeiter von Harley Davidson Hanau bei mir und wir machten den Termin für diese Woche Mittwoch Nachmittag aus. Mir war das auch ganz recht, denn ich wollte eh mal sehen, wie es einem so auf einer Harley ergeht 😉

Also ging es vergangenen Mittwoch zum Harley Händler nach Hanau und nachdem wir mit der üblichen Bürokratie und der Einweisung fertig waren, setzte ich mich auf die Road King und los ging es auf eine kleine Runde mit nicht unbedingt stilechtem Outfit 😉

Quelle:
www.harley-davidson.com

Schon auf den ersten Metern merkt man, dass man es hier mit keinem Leichtgewicht zu tun hat. Denn mit ihren 397 kg ist sie mit großem Abstand das schwerste Zweirad, das ich je bewegt habe. Auch merkt man, dass zumindest die Road King, nicht für Kurven gemacht ist, was auch im allgemeinen bekannt ist, da man sie schon mit sehr viel Kraft in eine Kurve zwingen muss. Was natürlich positiv ins Auge sticht, wenn man am Gashahn dreht ist das echt heftige Drehmoment von max. 150 Nm und das bei 3.250 U/Min. … das und der heftig bollernde Sound, welcher aus dem Serienauspuff kommt, zaubert einem schon ein Grinsen ins Gesicht …

Nichts desto trotz, kann ich jetzt nach dieser Probefahrt sagen, dass zumindest diese Harley nichts für mich wäre. Zwar fehlt es ihr keineswegs an Durchzug oder auch am Sound, aber für mich ist diese Maschine definitiv zu unhandlich und mit ihren fast 400 kg auch einfach zu schwer …

Nur mal als Vergleich … die Yamaha MT-09 Tracer, wiegt fahrfertig etwa 210 kg

Ich meine klar, Geschmäcker sind verschieden und es gibt ja auch bekanntlich mehr als genug Kunden und Fans der Marke Harley Davidson, aber ich muss sagen…

Anschauen OK, Fahren nein danke

BMW S 1000 XR

 

Technische Daten BMW S 1000 XR
Zylinderzahl 4
Hubraum 999 ccm
Ventile pro Zylinder 4
Leistung 165 PS bei 11.000 U/min.
Max. Drehmoment 114 Nm bei 9.250 U/min.
Getriebe 6-Gang
Sekundärantriebsart Kette
Gewicht, fahrfertig und vollgetankt ca. 228 kg
Tankinhalt 20 Liter (4 Liter Reserve)
Höchstgeschwindigkeit über 200 km/h

Wie fange ich denn am besten an ??? Am besten zuerst meine Fahreindrücke …

Also, die XR lässt sich wunderbar leicht handeln und durch Kurven fahren macht mit ihr auch jede Menge Spaß, genauso wie die Sitzposition … diese ist zwar tourertypisch recht aufrecht, aber dennoch sehr sportlich. Obwohl ich mit meinen fast 1,90 m nicht gerade der kleinste bin, bin ich doch sehr gut mit der Dame zurecht gekommen. In meinem Fall war dies ein Vorführer aus dem Jahre 2017, also mit Euro4, aber was da die Leute von BMW soundtechnisch rausgeholt haben ist einfach nur herrlich … in den unteren Drehzahlen brubbelt und grummelt der 4-Zylinder vor sich hin und je höher man mit der Drehzahl kommt, desto lauter fängt dieses „Literbike“ an zu kreischen 😉 Eine Freude für die Ohren, sage ich euch.

An Bord war auch ein Schaltassistent-Pro. Wie der Name schon sagt, assistiert dieser beim Schalten 🙂 D.h. das man im Grunde nur noch den Kupplungshebel zum anfahren benötigt, alles weitere regelt die Gashand und der Schaltfuß 🙂 In der Praxis heisst das – zum hochschalten einfach Gas geben und mit dem Fuß den Schalthebel nach oben drücken und zum runterschalten einfach das Gas los lassen und den Schalthebel nach unten betätigen. Zwar konnte ich mich damit schon auf der R 1200 GS und der R 1200 R anfreunden, allerdings geht bei denen Maschinen bei jedem Schaltvorgang ein richtiger „Ruck“ durchs Fahrzeug, was bei der XR absolut nicht der Fall ist. Die Schaltvorgänge sind total leicht und würde man nicht den Fuß betätigen, würde man es nicht einmal merken, dass geschaltet wird … Sehr angenehm.

Ich hatte etwa 2 Stunden das Vergnügen, mit der XR unterwegs sein zu dürfen und hatte ein bunt gemischtes Programm dabei, von Stadtverkehr über Landstraße, bis hin zur Autobahn. Sicher ist jedem klar, dass man mit dieser Maschine mit ihren 165 PS in keinster Weise untermotorisiert ist. Da man auf ihr auch wenn sehr sportlich auch sehr bequem sitzt, bin ich auch der Meinung, dass man mit ihr auch längere Touren z.B. in den Urlaub machen kann, wobei für mich persönlich wäre dann die XR nicht die erste Wahl, da einem das geschreie von dem 4-Zylinder mit der Zeit sicherlich auf die Nerven gehen kann und ich würde da eher etwas „leiseres“ wählen. Hingegen auf der Hausstrecke ist sie sicherlich mit ganz vorne dabei und macht jede Menge Spaß – nicht umsonst hat sie ja die Gene der Supersportlerin S 1000 RR und des Roadsters S 1000 R in sich.

BMW R 1200 GS

 

 

Technische Daten BMW R 1200 GS
Zylinderzahl, Bauart 2, Boxermotor
Hubraum 1170 ccm
Ventile pro Zylinder 4
Leistung 125 PS bei 7.750 U/min
Max. Drehmoment 125 Nm bei 6.500 U/min.
Getriebe 6-Gang
Sekundärantriebsart Kardan
Gewicht, fahrfertig und vollgetankt ca. 244 kg
Tankinhalt 20 Liter (4 Liter Reserve)
Höchstgeschwindigkeit über 200 km/h

Nachdem ich die R 1200 R abgegeben habe, hatte ich die Möglichkeit die R 1200 GS mal ein paar Runden zu fahren. Motortechnisch bleibt es beim alten … schließlich ist in der R 1200 GS der gleiche Boxermotor wie in der R 1200 R. Wie die Fotos schon zeigen ist die R 1200 GS eher eine Enduro oder auf neudeutsch Adventurebike. Abenteuerlich war alleine schon der Aufstieg auf das Vehikel … schließlich ist die Maschine um einiges höher als der zuvor abgegebene Roadster.

Die R 1200 GS lässt sich kinderleicht fahren, wobei man auch je nach Situation ihre knapp 245 kg merkt. Ich persönlich kann sagen, dass ich zwar sehr bequem in ihrem Sattel gesessen habe, aber dennoch hatte ich schon nach kurzer Zeit Rückenschmerzen, was sich evtl durch eine andere Sitzbank ändern würde.

Da ich sie ja nur kurz zum testen hatte, kann ich nun wirklich nichts zu ihrer Tourentauglichkeit sagen aber ich denke mal, dass sich zig Tausend Besitzer einer GS nicht täuschen und sie ist sicherlich sehr tourentauglich …

BMW R 1200 R

 

 

Technische Daten BMW R 1200 R
Zylinderzahl, Bauart 2, Boxermotor
Hubraum 1170 ccm
Ventile pro Zylinder 4
Leistung 125 PS bei 7.750 U/min
Max. Drehmoment 125 Nm bei 6.500 U/min.
Getriebe 6-Gang
Sekundärantriebsart Kardan
Gewicht, fahrfertig und vollgetankt ca. 232 kg
Tankinhalt 18 Liter (4 Liter Reserve)
Höchstgeschwindigkeit über 200 km/h

Die R 1200 R ist ein reinrassiger Roadster aus München. Sie lässt sich echt schön über die Landstraße fahren, wobei ich sagen muss, dass ich mit meiner Körpergröße von knapp 1,90m und recht langen Beinen mit ihr nicht wirklich warm geworden bin. Vom Motor kann man nur sagen, dass sich dieser echt toll verhält … Laufruhig und Kraft ohne Ende und das selbst aus dem Drehzahlkeller. In Verbindung mit der Akrapovic Auspuffanlage auch soundtechnisch ein Genuss.

Auch wenn dieses Motorrad wahrscheinlich nie meines werden würde, hat es doch sehr viel Spaß mit der R 1200 R gemacht.

 

Motorradsaison 2017 | Schnapper gemacht | Neues Familienmitglied

Guten Abend zusammen.

Auch wenn ich kein Saisonkennzeichen habe, habe auch ich diese Woche die Motorradsaison 2017 eröffnet. Am Dienstag, den 14.03. ging es per Zug nach Stockstadt / Rhein um Martha aus ihrem „Winterlager“ zu holen. Nachdem die obligatorischen Checks, wie Reifendruck usw. abgesch lossen wurden ging es mal wieder nach Darmstadt-Arheiligen zum Motorradcenter Darmstadt, da Martha ihre 1.000 km Inspektion bekommen sollte.

Als Ersatz gab es diesmal eine BMW R 1200 R, welche ich bis 15.03. ausgiebig testen konnte. Da dieser Roadster aber für meine Körpergröße von knapp 1,90 m nicht unbedingt ideal ist, konnte ich die R gegen eine GS tauschen … Also gab es für die restliche Zeit eine BMW R 1200 GS. Meine Eindrücke dieser beiden Maschinen könnt ihr in den entsprechenden Kategorien nachlesen.

Da nach der Bauchdeckenstraffung die Motorradklammoten nicht mehr wirklich passen, ging es am vergangenen Donnerstag zu Polo Motorrad. Warum jetzt gerade Polo ? Die haben noch bis morgen 20% Rabatt auf alles nicht reduzierte … Außerdem brauchte mein Schwager in Spe eine komplette Erstausrüstung 😉

Soweit, sogut … am Ende des Tages hatte ich 2 neue Hosen und statt 298 € nur 170,20 € bezahlt … und das nenne ich mal nen Schnapper machen.

Am heutigen Samstag ging es dann zur Motorradshow Stockstadt am Main um sich mal die neuen Modelle für 2017 anzuschauen. Es war schon sehr interessant, was die einzelnen Hersteller für die neue Saison zu bieten haben.

Desweiteren gibt es einen Familienzuwachs zu verkünden … Erna ist eingezogen 🙂

Erna ist eine reiselustige Dame, die uns auf unseren Touren stets begleiten wird. Und hier ein Bild von Erna.

Saisonabschluss 2016

Am vergangenen Sonntag ging es mit Christine auf Saisonabschlusstour 2016.

Wir fuhren auf Martha von Seligenstadt eine etwa 120 km lange Tour durch den herbstlichen Spessart. Bei kühlen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein ging es von Seligenstadt über Schöllkrippen, zum Waldhaus „Zum Engländer“, dann rechts ab Richtung Heigenbrücken, über die ST2317 und AB5 bis zur Autobahnauffahrt „Weibersbrunn“. Nachdem sich der Tank von Martha nach und nach leerte, beschlossen Christine und ich die Autobahn A3 Richtung Frankfurt zu nehmen um die nächstgelegene Tankstelle anzusteuern. Nach einem kurzen Tankstop in Hösbach ging es dann auf direktem Wege wieder nach Seligenstadt um sich aufzuwärmen.

Alles in allem eine kleine gemütliche Tour zum Saisonabschluss 2016. Zwar ist die offizielle Motorradsaison nun vorbei, aber solange die Straßen trocken sind kann man auch auf 2 Rädern unterwegs sein 😉

And the winner is …

Nun war es soweit … nachdem Christine und ich festgestellt haben, dass wir über kurz oder lang auch gerne längere Touren unternehmen wollen, haben wir uns ja schon nach einer adäquaten Nachfolgerin für Gisela umgeschaut. So kam es dann auch unter anderem zu dem Test von Molly (Yamaha FJR 1300A). Danach haben wir noch 2 weitere „Kurztests“ gehabt. Hierbei handelte es sich um eine Yamaha MT-09 Tracer und um eine Yamaha XT1200Z Super Ténéré.
Welche Kriterien waren für uns ausschlaggebend ?

  • Aufrechte Sitzposition um Rückenschmerzen vorzubeugen
  • Tourentauglichkeit, und zwar soweit, dass auch der Soziussitz auf längere Zeit bequem ist
  • Die Möglichkeit der Montage von Seitenkoffern
  • ABS
  • Durchzugsstarker Motor
  • Handlichkeit
  • Nettigkeiten wie Tank-, und Ganganzeige

Die MT-09 Tracer sowie auch die XT1200Z Super Ténéré erfüllen alle diese Punkte. Es standen sich also der 3-Zylinder 847 ccm Motor der Tracer und der 2-Zylinder 1199 ccm Motor der Super Ténéré gegenüber. Zuerst haben wir die Super Ténéré unter die Lupe genommen und hatten die Gelegenheit die Maschine 1 Stunde Probe zu fahren.

Also aufgesessen und los ging es.

Gleich beim aufsitzen fällt einem auf, dass man sehr bequem auf der Super Ténéré sitzt und man jede Menge Platz hat, sowohl als Fahrer als auch als Sozius. Der breite Lenker, der breite Tank sowie die hohe und aufrechte Sitzposition machen das Fahren mit der Super Ténéré zum Kinderspiel.
Es war das erste mal das ich einen 2-Zylinder gefahren bin und ich war sehr überrascht wie sehr dieser Motor doch vibriert. Manche Leute mögen das ja toll finden – mir hingegen ging das einfach nur auf die Nerven, dass man egal bei welcher Drehzahl dieses „Wackeln“ im ganzen Motorrad spürt.

Nach etwa 30 Minuten ging es dann wieder zurück zum Händler und für mich stand fest, dass es die XT1200Z Super Ténéré nicht wird.

Eine kurze Pinkelpause später ging es dann auf die MT-09 Tracer. Schon beim aufsitzen fiel mir auf, dass man ganz ähnlich wie auf der Super Ténéré sitzt. Und wieder was dazu gelernt … vorher kannte ich aktuelle 3-Zylinder nur bei der Marke Triumph 🙂

Nunja, was soll ich sagen … der 3-Zylinder der Tracer macht echt Spaß und das selbst bei niedrigster Drehzahl 🙂 Durch den breiten Lenker und das geringe Gewicht lässt sich die Tracer spielend leicht steuern und macht Spaß beim langsamen cruisen, sowie auch bei etwas flotterer Fahrweise. Nach der Probefahrt ging es dann wieder zurück zum Händler und dann hieß es: „sich Gedanken machen“.

Nebenbei hatte ich daheim schon eine Tabelle in Excel mit diversen Motorrädern erstellt, die in Frage kommen könnten (19 Stück an der Zahl 🙂 )

Da ich mich bei meinem Händler sehr wohl fühle, war für mich eigentlich klar, dass es entweder eine Yamaha oder eine BMW wird. Also standen zumindest für mich noch folgende Motorräder als Nachfolger von Gisela zur Auswahl:

Yamaha FJR 1300A
oder
Yamaha MT-09 Tracer

Da der Neupreis der FJR doch um einiges höher ist als der der Tracer, habe ich in diversen Motorradbörsen nach einer gebrauchten FJR zum Preis der Tracer gesucht und da es die FJR schon einige Jahre gibt wurde ich auch fündig.

Zur Auswahl stand dann entweder eine Tracer, die so gut wie neu ist oder eine FJR, die etwa 10 Jahre auf dem Buckel hat. Also habe ich mir Gedanken gemacht und ein paar Nächte drüber geschlafen und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es die Tracer werden wird.

Warum nicht die FJR ?

Die FJR ist sicherlich ein gutes Motorrad, aber zum einen wiegt sie etwa 100 kg mehr, was man beim rangieren schon sehr merkt. Das nächste wäre die Technik … diese ist sicherlich in der FJR nicht schlecht und sie hat auch ABS, aber die Technik ist nun mal je nach Maschine etwa 10 Jahre alt. Bei der FJR gäbe es keine Steigerungsmöglichkeit mehr …

Also bin ich ein paar Tage später zum Motorrad Center Darmstadt und habe nach einigen Verhandlungen eine MT-09 Tracer gekauft. Man könnte meinen, dass Christine in all das eingeweiht war, aber nein, ich habe ihr vorerst nichts von dem endgültigen Kauf gesagt 😉 Das Motorrad Center Darmstadt hat meine 2 Motorräder (Yamaha XJ6 Diversion – Gisela & Suzuki GS500E – Susi) in Zahlung genommen und ich konnte am vergangenen Samstag „Martha“ in Empfang nehmen.

 

Martha

Yamaha MT-09 Tracer

 

Technische Daten MT-09 Tracer
Zylinderzahl 3
Hubraum 847 ccm
Ventile pro Zylinder 4
Leistung 115 PS bei 10.000 U/min.
Max. Drehmoment 87,5 Nm bei 8.500 U/min.
Getriebe 6-Gang
Sekundärantriebsart Kette
Gewicht, fahrfertig und vollgetankt ca.210 kg
Tankinhalt 17 Liter (4 Liter Reserve)
Höchstgeschwindigkeit über 200 km/h

Veräderungen:

  • Becker Mamba 4 CE LMU
  • Ram Mount Halterung zur Montage des Navis über der Tachoeinheit
  • V-Treck Brems- und Kupplungshebel (6-fach verstellbar)
  • Original Yamaha Heizgriffe
  • Quicklock Evo Tankring
  • Vanucci Tankrucksack
  • Shad Topcaseträger
  • Shad SH-45 Topcase
  • Shad 3P Seitenkoffersystem
  • Shad SH-36 Seitenkoffer
  • Ermax Sport Windschild
  • Handguards demontiert
  • Highsider Lenkerenden
  • Sitzbankumbau durch Designwerkstatt Schmidt

Zum Glück zwingen ??? Ja, manchmal :)

Wie Christine schon erwähnt hat, musste meine XJ6 „Gisela“ am 1. September 2016 in die Werkstatt. Auf dem Plan stand die 10.000 km Inspektion, sowie neue Reifen und da es nicht mehr lange zur Fälligkeit wäre … der Wechsel der Bremsflüssigkeit.

Gesagt, getan. Also Gisela am 01.09. ins Motorradcenter Darmstadt gebracht und nachdem Christine einige Überzeugungsarbeit geleistet hat, Molly mitgenommen.

Wer oder was ist eigentlich Molly ???

Molly ist eine Yamaha FJR 1300 und ein ausgewachsener Tourer des Japanischen Motorradherstellers.

Zuerst die technischen Daten der Dame 🙂

Technische Daten Yamaha FJR 1300 A (RP23)
Zylinderzahl, Bauart 4, Reihenmotor
Hubraum 1298 ccm
Ventile pro Zylinder 4
Leistung 146,2 PS bei 8000 U/min.
Max. Drehmoment 138 Nm bei 7000 U/min.
Getriebe 5-Gang
Sekundärantriebsart Kardan
Gewicht, fahrfertig und vollgetankt ca. 290 kg
Tankinhalt 25 Liter (4 Liter Reserve)
Höchstgeschwindigkeit über 200 km/h

Wie man an den technischen Daten erkennen kann, hat Molly ihren Namen zurecht bekommen, da sie nicht wirklich ein Leichtgewicht ist. Anfangs war ich doch mit dem Gewicht gerade beim rangieren etwas überrascht, aber sobald das knapp 300 kg schwere Gefährt ins „rollen“ gekommen ist, ist von dem Gewicht nicht mehr wirklich was zu merken.

Da es am Donnerstag schon recht spät war, sind Christine und ich nur eine kleine Runde zum Fährstübchen an den Kornsand gefahren um unseren Flüssigkeitshaushalt wieder auf Normallevel zu bekommen 😉 Da dies auch ein kleiner aber sehr feiner Motorradtreffpunkt ist, hier mal der Link zu der Facebook-Seite.

Freitag Nachmittag brachte ich dann Christine zu einem Termin nach Darmstadt und hatte dann ca. 2 Stunden Zeit um Molly auch im Singlebetrieb auf Herz und Nieren zu testen 🙂

Der Weg führte mich von Darmstadt Richtung Odenwald. Somit war alles dabei, Stadtverkehr, Bundesstraße, Kurven und baulich begrenzte Bundesstraßen.

Auf der etwa 100 km langen Runde ist mir das ein oder andere aufgefallen …

Man sollte sich nicht unbedingt von dem Datenblatt beeinflussen lassen. Zwar hat Molly ein stolzes Gewicht, dennoch lässt sie sich sehr ruhig und sanftmütig bewegen. Gerade wenn man den „Tour-Modus“ benutzt merkt man, dass man zwar immer genügend Leistung hat, aber diese einen nie überfordert. Im „Sport-Modus“ hingegen reagiert das Gas und auch der Motor deutlich giftiger … Zwar ist sie kein Supersportler, aber man merkt den Unterschied doch deutlich.

Die Sitzposition ist sehr angenehm und man fühlt sich als ob man in einem Sessel sitzt, wobei ich persönlich die Sitzbank etwas aufgepolstert bzw. die Fußrastenanlage ein oder zwei Zentimeter nach unten versetzt hätte.

Was mich allerdings schon auf den ersten Metern überrascht hat, ist das „Molly“ nur ein 5-Gang Getriebe hat, wobei ich dachte, dass gerade bei Motorrädern schon länger das 6-Gang Getriebe normal sei. Der 5te Gang ist schon sehr lang übersetzt und durch das schon früh anliegende Drehmoment kann man ohne Probleme in der Stadt mit 50 km/h zuckeln, aber auch ohne zu Schalten bis zur Höchstgeschwindigkeit von weit über 200 km/h raufbeschleunigen. Dies macht sich dann auch beim Verbrauch positiv bemerkbar. Zwar ist der Verbrauch beim Motorrad eher zweitrangig, aber man freut sich dennoch, wenn man nicht alle 100 km an die Tanke muss 😉

Nach dem Abschluss des Tests und dem volltanken kam dann ein Verbrauch von 5,1 Liter raus, was ich persönlich als absolut ok finde, für ein Motorrad mit über 140 PS und einem Kampfgewicht von etwa 300 kg. Dabei darf man auch nicht vergessen, dass die meisten Kilometer mit Sozia gefahren wurden.

In die angebrachten Seitenkoffer passt, wie wir getestet haben ein kleiner Einkauf oder auch ein Integralhelm der Größe L mit angebrachten Interkom. Zu der angenehmen und umfangreichen Ausstattung zählte noch folgendes:

  • elektrisch verstellbares Windschild
  • Digitaler Tacho
  • Analoger Drehzahlmesser
  • Fahrmodi „Tour“ und „Sport“
  • Tempomat
  • ABS
  • Ganganzeige
  • Bordcomputer (Tripzähler, Gesamtkilometer, Restreichweite, Außentemperatur, Verbrauch, Motortemperatur)
  • Griffheizung
  • Seitenkoffer in Fahrzeugfarbe

Hier ein paar Fotos von Molly:

Fazit:

Zwar habe ich mich mit Händen und Füßen gegen „Molly“ gewehrt, allerdings muss ich nach diesem Test sagen, dass es gut war, dass sich Christine durchgesetzt hat und wir doch mal ein „anderes“ Motorrad getestet haben, denn alleine wäre ich nie auf die Idee gekommen, diesen Tourenbomber zu fahren.

Mittlerweile muss ich aber sagen: „Jederzeit wieder!“

Männer muss man zu Ihrem Glück zwingen ;)

So das wird der erste Beitrag, zumindest teilweise, von der Queen 😀
Robert hat mich ja schon in einigen Beiträgen erwähnt und jetzt soll ich auch mal ran.

Also los geht es. Viele werden den Titel vielleicht als etwas hart empfinden, aber ihr werdet sehen, das passt schon so.

Am 1. September musste Gisela zur 10.000er-Inspektion und wie Robert schon mal erwähnte, durfte er sich auch diesmal wieder ein Ersatzfahrzeug aus dem Fuhrpark des MCD Motorrad Center Darmstadt aussuchen.

Da Robert ein Gentleman ist und möchte dass es mir als Sozia auch gut geht, durfte ich natürlich auch Wünsche äußern. Meine Wahl fiel auf eine Yamaha FJR 1300, nicht weil sie besonders hübsch war, sondern weil der Sozia-Sitz sehr bequem aussah. Robert war zwar nicht sehr glücklich über meine Wahl, ließ es aber auch nicht zu, dass ich meine Wahl ändere.

Da das Wetter einfach himmlich war und wir auch sonst nichts anderes geplant hatten, machten wir eine kleine Tour um unsere „Molly“ etwas zu testen. Nach einem kleinen Zwischenstopp bei der lieben Sabine vom „Fährstübchen“ am Kornsand/Trebur, ging es wieder nach Hause.

Was soll ich euch sagen, Molly ist/war wie gemacht für mich als Queen. Ich saß sicher und bequem wie auf einem Thron und von Rückenschmerzen keine Spur. Also ich habe mich direkt in unsere Molly verliebt und würde mich freuen, wenn Sie als nächstes in unsere Motorradfamilie kommt.

So Bühne frei für Robert und seinen Eindruck von Molly.

Einleitung

Wie die Kategorie schon sagt, handelt es sich hier um Motorradtests.

Dabei geht es aber nicht darum, möglichst viele Modelle in einer Saison zu testen, sondern um die persönlichen Eindrücke und Erfahrungen, die Christine und ich sammeln, wenn wir uns ein Motorrad mal für eine Probefahrt oder als Ersatzfahrzeug nehmen.

Die Kategorie „Tests“ ist zwar noch recht leer, aber sie wird sich mit der Zeit füllen 🙂

 

Gisela

 

Technische Daten Yamaha XJ6 Diversion
Zylinderzahl 4
Hubraum 600 ccm
Ventile pro Zylinder 4
Leistung 77,5 PS bei 10.000 U/min.
Max. Drehmoment 59,7 Nm bei 8.000 U/min.
Getriebe 6-Gang
Sekundärantriebsart Kette
Gewicht, fahrfertig und vollgetankt ca. 211 kg
Tankinhalt 17 Liter (4 Liter Reserve)
Höchstgeschwindigkeit über 200 km/h

Gisela ist in der Werke -> Ersatzfahrzeug

Hallo zusammen.

Heute morgen gegen 9:00 Uhr war es soweit und Gisela ist in die Werkstatt gekommen und bekommt ein Kettenölsystem montiert.
Da mein Motorradhändler auch einen Vermietservice anbietet, habe ich die Gelegenheit genutzt und mir ein Ersatzmotorrad geben lassen, welches mir bis morgen etwa 13:00 Uhr zur Verfügung steht.

Auf die Frage hin, welches Motorrad ich denn als Ersatz bekomme, wurde mir nur bei der Terminvereinbarung gesagt: „Du hast nen offenen Führerschein ? … Dann such dir aus was du magst … Wenn die Maschine verfügbar ist, kannst du sie gerne haben.“

Da der Motorradhändler BMW und Yamaha anbietet, war natürlich die Auswahl recht groß. Meine Wahl fiel dann schlussendlich auf eine BMW S1000XR … leider war diese heute morgens nicht verfügbar, da die Maschine übers Wochenende vermietet ist.

Was nehme ich denn nun, fragte ich mich und meine Wahl fiel auf eine BMW R1200RS


Hier ein paar Technische Daten für euch:

Motor
Bauart Luft-/Flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden, stirnradgetriebenen Nockenwellen und einer Ausgleichswelle.
Bohrung x Hub 101 mm x 73 mm
Hubraum 1.170 ccm
Nennleistung 92 kW (125 PS) bei 7.750 U/min
max. Drehmoment 125 Nm bei 6.500 U/min
Verdichtungsverhältnis 12,5 : 1
Kraftstoffaufbereitung / Motorsteuerung Elektronische Saugrohreinspritzung
Abgasreinigung geregelter 3-Wege-Katalysator, Abgasnorm EU-3
Fahrleistung / Verbrauch
Höchstgeschwindigkeit über 200 km/h
Verbrauch auf 100 km bei konst. 90 km/h 4,1 l
Verbrauch auf 100 km bei konst. 120 km/h 5,5 l
Kraftstoffart Benzin bleifrei 95 ROZ

So, das war es erstmal für heute … einen kleinen Test der BMW wird es dann in den nächsten Tagen geben 😉

Vielen Dank möchte ich hier schon mal an die Jungs vom Motorrad Center Darmstadt sagen, dass ich die Maschine testen darf 😉

Und allen Leserinnen und Lesern ein schönes Wochenende 😉